x-Point bietet Beratung in den Neulengbacher Schulen an. x-point ist nach knapp 15 Jahren wieder in die Mittelschule und Polytechnische Schule Neulengbach zurückgekehrt.

Von Beate Riedl. Erstellt am 01. März 2018 (05:40)
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„Ich bin stolz, dass wir das durchgezogen haben. Der Bedarf ist bei den Schülern auf jeden Fall da“, zeigt sich Direktorin Gabriele Ettmayer zufrieden, dass seit Freitag eine Schulsozialarbeiterin vor Ort ist und ihre Unterstützung anbietet.

Der Verein Young mit Sitz in St. Pölten bietet an insgesamt 44 Schulen in Niederösterreich Schulsozialarbeit an, nun auch wieder in Neulengbach (die NÖN berichtete). Damit kommt der Verein quasi wieder an seine Wurzeln zurück:. „x-point-Schulsozialarbeit hat eigentlich in Neulengbach gestartet“, erinnert sich Geschäftsführerin Margot Müller an die Anfänge des Vereins vor knapp 20 Jahren, als das Pilotprojekt in der Region Wienerwald für vier Jahre durchgeführt wurde.

„Unser Angebot ist freiwillig, kostenlos und natürlich vertraulich.“ Katrin Liebing, Fachliche Leitung von x-point, NÖ Mitte

Sozialarbeiterin Andrea Deuber wird nun jeden Freitag von 8.30 bis 14 Uhr sowie am Montag nach Vereinbarung an der Schule und damit für die Schüler da sein. Vorerst steht der Beratungsraum gegenüber der Direktion für die Sozialarbeiterin zur Verfügung. „Zum Start im nächsten Schuljahr wird dann ein neuer Raum adaptiert“, versichert Mittelschul-Direktorin Gabriele Ettmayer.

Von Krisenintervention bis Workshops

Beim Start ging es bereits zur Sache: Sozialarbeiterin Andrea Deuber hat sich zu Beginn in den einzelnen Klassen der Neuen Mittelschule und der Polytechnischen Schule vorgestellt. Bei Bedarf wird in weiterer Folge in Kleingruppen das Angebot von x-point spielerisch erarbeitet. Zudem können im Laufe des Schuljahres neben Beratungsangebot, Konfliktmoderation und Krisenintervention auch Klassenprojekte durchgeführt werden. „Unser Angebot ist freiwillig, kostenlos und natürlich vertraulich“, erklärt Katrin Liebing, die fachliche Leiterin von x-point in Niederösterreich Mitte.

„Wer helfen kann, muss es auch tun“  

Dass das Projekt, das den rund 300 Schülern an der Schule zugute kommt, überhaupt durchgeführt werden kann, liegt an der Schulgemeinde sowie dem Land Niederösterreich, das die Finanzierung übernimmt. „Schulsozialarbeit anzubieten war ein besonderer Wunsch der Lehrer und der Direktorin. Wenn man Kindern, die ein Problem haben, helfen kann, dann ist es wichtig das auch zu tun“, sagt Ferdinand Klimka, Obmann der Schulgemeinde. Die Unterstützung der Schüler sei in weiterer Folge auch ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft.