Fischer wird Stadtrat in Neulengbach. Aus zwei bekannten und drei neuen Mandataren setzt sich verjüngte Mannschaft zusammen.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 28. Februar 2020 (03:28)
Christof Fischer wird neuer Stadtrat der Neulengbacher SP. Jäger
Jäger

Auch bei der SP steht jetzt fest, wer in den Gemeinderat einzieht. Fünf Mandate stehen den Sozialdemokraten zu. Im Gemeinderat vertreten sind Parteivorsitzender Mario Drapela (29), Julia Amplatz (27), Sonja Koch (33) und Günther von Unterrichter (38). Das einzige Stadtratsmandat übernimmt Christof Fischer (30).

Drapela und Fischer waren bereits im Gemeinderat, die drei weiteren SP-Kandidaten sind neu.

Auf die Frage, warum nicht Mario Drapela neuer Stadtrat wird, heißt es vonseiten der Neulengbacher SP: „Wir stellen uns breiter auf. Es werden die Arbeiten mehr aufgeteilt als zuvor.“ Mario Drapela hat vor nicht ganz drei Jahren den Parteivorsitz übernommen und müsse hier noch einiges aufarbeiten und das Team weiter aufstellen. Außerdem habe er noch in seiner beruflichen Laufbahn einen wichtigen Ausbildungspunkt offen. Christof Fischer, sehr erfahrenes Mitglied im Gemeinderat, sei der richtige Kandidat für den Stadtrat.

Julia Amplatz, Vorsitzende der Jungen Generation Neulengbach, freut sich über die junge Mannschaft: „Wir ziehen mit einem Team in den Gemeinderat ein, welches einen Altersdurchschnitt von 31,4 Jahren hat. Das ist eine deutliche Verjüngung in unserer Fraktion. Wir möchten jung, mutig und zukunftsorientiert in die Periode starten und unsere Wähler und Wählerinnen nicht enttäuschen.“

Am Montagabend (nach Redaktionsschluss) fand die konstituierende Sitzung der Gemeinderatsfraktion der SP Neulengbach statt. Aus diesem Kreis wurde der Fraktionsvorsitzende oder die Fraktionsvorsitzende gewählt.

Aus der Gemeindepolitik ausscheiden werden wie berichtet die beiden langjährigen SP-Stadträte Beate Raabe-Schasching und Josef Fischer. Auch die Gemeinderäte Andrea Hackl, Brigitte Kos, Manfred Schweighofer und Karl Ryznar sind nicht mehr im Gemeinderat. Dass die „alten“ Stadt- und Gemeinderäte der Partei weiterhin mit all ihrem Wissen zur Verfügung stehen und sie unterstützen, freut das junge Team besonder. „Es ist schön zu sehen, dass der Generationenwechsel auch gemeinsam erfolgen kann“, betont Julia Amplatz.