2,2 Millionen Euro für Sanierung der B19. Im Zuge der Arbeiten an Fahrbahn und zwei Brücken kommt es zu Umleitungen. Anrainer werden um Verständnis gebeten.

Von Christine Hell. Erstellt am 05. Mai 2017 (05:46)
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„Das ist für die Stadtgemeinde Neulengbach und für St. Christophen gleichermaßen eine gute Sache“, zeigte sich Bürgermeister Franz Wohlmuth stolz. Es gehe dabei vor allem um die Sicherheit im Straßenverkehr, aber auch um das Thema Lärm und man sehe bei diesem Projekt wieder einmal die gute Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Land NÖ.

Zu Beginn der umfangreichen Bauarbeiten an der B19 stattete Landesrat Ludwig Schleritzko am Mittwoch einen Besuch in St. Christophen ab. Wie bereits in den NÖN berichtet, wird die Landesstraße B19 zwischen dem Kreisverkehr Zubringer St. Christophen und dem Ortsbeginn von Unterthurm die Fahrbahn und in diesem Bereich auch die beiden Brücken über den Laabenbach und über den Dambach saniert. In Phase eins wird das Tragwerk der Brücken verstärkt, Abdichtungen, Tragwerksabläufe und Gehsteig sowie Geländer erneuert. Bei der Dambachbrücke wird der bachwärtige Gehsteig auf drei Meter als Geh- und Radweg verbreitert und eine Betonleitwand versetzt.

„Ich freue mich, dass es im Zuge der Bauarbeiten jetzt endlich gelingt, Unterdambach mit dem Laabentalradweg zu verbinden.“Jürgen Rummel. Stadtrat

„Ich freue mich, dass es im Zuge der Bauarbeiten jetzt endlich gelingt, Unterdambach an den Laabentalradweg anzubinden“, berichtet Stadtrat Jürgen Rummel. Diese Baukosten belaufen sich im heurigen Jahr auf 50.000 Euro, für nächstes Jahr wird das Budget für die Errichtung einer Brücke eingeplant.

Während der Bauphase eins (13 Wochen) werden Pkw vom Kreisverkehr St. Christophen über Mühlenstraße, Hainfelderstraße, St. Pöltner Straße, Billa-Kreisverkehr zum Zubringerkreisverkehr umgeleitet. Für Anrainer wird die Zufahrt jederzeit möglich sein. Für Lkw wird eine Engstellenregelung mittels Wartepflicht bei Gegenverkehr eingerichtet.

Fahrbahn wird komplett erneuert

In Phase zwei wird die Fahrbahn komplett erneuert, dies verlangt eine Totalsperre. In Phase drei (zwei Wochen) gibt es eine halbseitige Verkehrsführung mit händischer Regelung.

Mit der Fertigstellung der gesamten Bauarbeiten ist Mitte August zu rechnen. Die Gesamtbaukosten werden vom Land Niederösterreich getragen und belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

„Mit dem fertigen Projekt werden alle eine große Freude haben“, ist sich Stadtrat Jürgen Rummel sicher. Er ersucht aber die Bewohner und Unternehmer um Verständnis für die erforderlichen und unumgänglichen Umleitungen während den Bauarbeiten. „Ich bitte alle um eine gute Zusammenarbeit“, so der Stadtrat.