Im Neulengbacher Zentrum besteht Handlungsbedarf

Erstellt am 27. Mai 2022 | 05:28
Lesezeit: 2 Min
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Die Umgestaltung beim alten Rathaus lässt auf sich warten.
Foto: Hinterndorfer
Einen attraktiven Ortskern wünscht sich die Bevölkerung. „Eine Herkulesaufgabe“ für die Politik.
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Die Zentrumsbelebung ist vielen Bürgerinnen und Bürgern wichtig, das hat auch die Umfrage der Stadtgemeinde Neulengbach gezeigt, die NÖN hat berichtet:

Eine Überraschung ist dieses Ergebnis nicht. „In den Jahren 1999/2000 wurde zum letzten Mal etwas im Zentrum gemacht. Der Bereich vom alten Rathaus bis zur Apotheke ist noch offen“, stellt Bürgermeister Jürgen Rummel fest.

Ein so schönes Ortszentrum habe nicht bald eine Gemeinde, man müsse kämpfen, wie man es wieder beleben kann. Die Stadt habe Handlungsbedarf in den nächsten Jahren: „Das ist ein großer Prozess, eine Herkulesaufgabe. Die Frage ist, was man sich wann leisten kann und welche Schritte die richtigen sind“, so Rummel.

Die Gemeinde werde sich dieser Aufgabe stellen müssen, wichtig sei, die richtigen Player ins Boot zu holen. Vorstellbar ist für den Bürgermeister auch ein neuerlicher Beitritt zur Stadterneuerung. Puncto Leerstände sieht er auch die Landes- und Bundespolitik in der Pflicht, um Spekulanten einen Riegel vorzuschieben. Da müsse die Politik einlenken.

Als Beispiel nennt der Bürgermeister den alten Sparmarkt an der B44, der seit vielen Jahren leer steht. „Das ist ein Schandfleck, den wir gern beseitigen wollen. Das ist bereits versiegelter Boden, der unbenutzt ist, dort muss man eine weitere Entwicklung anstreben.“

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