Drei Lkw kollidierten: Vier Verletzte und Mega-Stau. Drei Lkw sind Dienstagfrüh in eine Kollision auf der Westautobahn (A1) bei Böheimkirchen (Bezirk St. Pölten-Land) verwickelt gewesen.

Von Redaktion, APA und Beate Riedl. Update am 12. September 2017 (15:50)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Bei einem der Unfallfahrzeuge wurde das Führerhaus abgerissen. Auf der Richtungsfahrbahn Salzburg war nur eine Spur frei, ein kilometerlanger Stau die Folge.

Der Unfall hatte sich gegen 7.00 Uhr ereignet. Zwei zunächst alarmierte "Christophorus"-Hubschrauber seien storniert worden, sagte ein ÖAMTC-Sprecher. 

Die Bergungsarbeiten dauerten bis circa 9.45 an.

Lenker und Beifahrer wie durch Wunder nur leicht verletzt

"Der Beifahrer und der Fahrer des blauen Lkw stiegen auch dem komplett demolierten Führerhaus selbst aus, sie hatten lediglich ein paar Kratzer", berichtet der Neulengbacher Feuerwehrkommandant Markus Peter im Gespräch mit der NÖN.

Zwei Insassen eines weiteren beteiligten Lkw wurden ebenfalls leicht verletzt. Alle vier Personen wurden von der Rettung ins Spital gebracht.

Die drei Fahrspuren wurden nach dem Unfall auf eine zusammengelegt, auch Anhaltungen des Verkehrs waren notwendig, wodurch sich der Stau rasch aufbaute - immerhin war zu diesem Zeitpunkt aufgrund des morgendlichen Frühverkehrs jede Menge auf der Autobahn los. Die Feuerwehren Neulengbach und Kirchstetten übernahmen die Bergung der Lkw.

Parallel zu den Bergungsarbeiten mussten größere Mengen von ausgetretenen Betriebsmitteln mit Ölbindemittel gebunden werden.

Zur Mittagszeit krachte es erneut

Um 12.08 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Neulengbach-Stadt übrigens erneut zu einem Unfall auf der Autobahn alarmiert. Auf der A21 Wiener Außenring Autobahn waren zwei PKW nach einer Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten von der Verkehrsfläche entfernt werden.