Altlengbacher Daniel Kosak ist neuer Kanzlersprecher

Altlengbacher Daniel Kosak wechselt vom Landwirtschaftsministerium ins Bundeskanzleramt. Trotz neuer Aufgabe will er Vize bleiben.

Erstellt am 08. Dezember 2021 | 05:16
Lesezeit: 1 Min
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Daniel Kosak bleibt Vizebürgermeister von Altlengbach.
Foto: Christian Lendl

Mit dem Rückzug von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz kam es vergangene Woche zu mehreren Personalrochaden im Regierungsteam der ÖVP (mehr dazu auf den Landesseiten). Aber auch für Vizebürgermeister Daniel Kosak brachte die Regierungsumbildung einen neuen Job mit sich: Der 49-Jährige ist das neue Sprachrohr von Bundeskanzler Karl Nehammer.

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Abschied aus Ministerium fiel schwer

Bisher war der Altlengbacher Pressesprecher und stellvertretender Kabinettchef von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger. Der Wechsel vom Landwirtschaftsministerium ins Bundeskanzleramt fiel Kosak aber nicht leicht, wie er im NÖN-Gespräch erzählt: „Ich hatte nicht vor zu wechseln. Der Abschied war natürlich schwer. Elisabeth Köstinger war nicht nur meine Chefin, sondern ist auch eine persönliche Freundin geworden. Ich habe ihr sehr viel zu verdanken.“

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Der neue Bundeskanzler Karl Nehammer holte Daniel Kosak in sein Kommunikationsteam. Der Altlengbacher Vizebürgermeister ist jetzt der neue Kanzlersprecher.
Foto: Glaser/ÖVP

Das Angebot des neuen Bundeskanzlers, den Kosak schon über 20 Jahre lang kennt, konnte der Altlengbacher aber nicht abschlagen. Trotz seiner neuen Aufgabe will Kosak Vizebürgermeister bleiben und sich weiterhin für seinen Heimatort engagieren. Das hat er auch schon mit seinem neuen Chef abgesprochen. „Selbstverständlich werde ich in der Kommunalpolitik bleiben. Das war auch Karl Nehammer wichtig“, so Kosak.

Auch seine Funktion als Obmann der Mittelschule Laabental wird der Altlengbacher behalten. Für wichtige Termine und Sitzungen wird Kosak seinen Kalender freischaufeln. „Ich werde mir die Zeit nehmen, die notwendig ist“, betont der Vizebürgermeister.