Wieder ein Mascha an der FF-Spitze. Michael Mascha ist jetzt Kommandant in Neulengbach. Als Zugskommandant und als Ausbildner hat sich der 33-Jährige bereits einen Namen gemacht.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 12. Juni 2019 (04:36)
FF Neulengbach
Der neu gewählte Kommandant der Feuerwehr Neulengbach-Stadt Michael Mascha mit seinem Stellvertreter Michael Schröder (r.) und Verwalter Michael Dietl (l.).

Nach dem völlig überraschenden Rücktritt von Markus Peter musste bei der Feuerwehr Neulengbach-Stadt ein neuer Kommandant gewählt werden. Am Freitag war es soweit: Bei der Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus wurde in geheimer Wahl Michael Mascha mit überwältigender Mehrheit zum neuen Kommandanten gewählt und angelobt.

„Michael Mascha ist fachlich top, das hat er schon öfter bewiesen. Er ist sicher eine gute Wahl. Ich mache mir keine Sorgen um die Feuerwehr“, sagte Bürgermeister Franz Wohlmuth, der als Leiter der Wahl fungierte, gegenüber der NÖN.

„Die Gründer unserer Wehr waren lauter Idealisten und die Ideale von damals sollen weiter getragen werden.“ Michael Mascha

Der 33-jährige Michael Mascha ist seit seinem zehnten Lebensjahr Mitglied der Feuerwehr Neulengbach und war zuletzt als Zugskommandant und als Ausbildner der Feuerwehr tätig. Auch verschiedene Übungen hat er organisiert.

Der Name Mascha ist mit der Feuerwehr Neulengbach schon lange verbunden: Ignaz Mascha, der Vater des neu gewählten Kommandanten, engagierte sich viele Jahre an der Spitze der Feuerwehr: Er war 15 Jahre Kommandant.

Michael Mascha bildet nun gemeinsam mit Kommandant-stellvertreter Michael Schröder und dem Leiter des Verwaltungsdienstes Michael Dietl das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach-Stadt.

„Mir ist die große Verantwortung dieser Funktion bewusst. Zusätzlich zu den juristischen Pflichten sehe ich aber auch eine moralische Verantwortung"

Der neue Feuerwehr-Chef sagt in einer ersten Stellungnahme: „Mir ist die große Verantwortung dieser Funktion bewusst. Zusätzlich zu den juristischen Pflichten sehe ich aber auch eine moralische Verantwortung. Die Gründer unserer fast 150-jährigen Wehr waren lauter Idealisten, und die Ideale von damals sollen weiter getragen werden.“ Nun liege es an ihm, die Fackel ein Stück des Weges weiterzutragen, sagt Mascha: „Es freut mich sehr, dass in unserer Feuerwehr alle topmotiviert und gut ausgebildet sind und alle die Augen immer auf die Zukunft richten. Das soll auch weiterhin so bleiben“

Dank an den Stellvertreter

Bürgermeister Franz Wohlmuth bedankte sich im Rahmen der Versammlung bei Michael Schröder, der seit dem Rücktritt von Markus Peter die Feuerwehr führte: „Der Dienstbetrieb ist in den letzten Wochen klaglos und ohne Qualitätsverlust weitergelaufen.“ Dem neuen Kommandanten wünschte Wohlmuth alles Gute. Der Ortschef betonte: „Ich bin sehr stolz auf die sieben Feuerwehren in unserer Gemeinde.“

„Der Dienstbetrieb ist in den letzten Wochen klaglos und ohne Qualitätsverlust weitergelaufen.“

Abschnittsfeuerwehrkommandant Franz Gruber erklärte bei der Versammlung: „Es ist eine gute Wahl geworden, aber ich möchte auch dem Kommandantstellvertreter Michael Schröder gratulieren. Es geht nahtlos weiter, so soll es sein. Weiters möchte ich aber auch dem ausgeschiedenen Kommandanten Markus Peter meinen Dank aussprechen und ihm auch den Dank des Abschnittsfeuerwehrkommandos ausrichten.“

Markus Peter hat wie berichtet aus persönlichen Gründen sein Amt als Kommandant vorzeitig zurückgelegt und ist aus der Feuerwehr ausgeschieden.