Schwerer Unfall: Beifahrer in Auto eingeklemmt. Am Donnerstag ereignete sich auf der Westautobahn bei Kirchstetten (Bezirk St. Pölten-Land) in Fahrtrichtung Wien ein schwerer Verkehrsunfall.

Von Renate Hinterndorfer. Update am 31. August 2018 (14:25)
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Ein Sattelfahrzeug kommt aus unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn, wird wieder zurück geschleudert, worauf es sich eindreht und gegen die Betonmittelleitwand prallt. Die Zugmaschine kommt seitlich zu liegen. Ein auf der dritten Fahrspur fahrender PKW wird vom Aufleger des Sattelzuges gerammt und zwischen LKW und Betonwand gequetscht.

Die beiden Fahrer der Unfallfahrzeuge können sich selbst befreien, doch der Beifahrer des Autos ist im Fahrzeug eingeschlossen. Eine Krankenschwester und ein Arzt, die zufällig anwesend sind, beginnen mit den Erstmaßnahmen. Sie betreuen den Verletzten, der vermutlich schwere Kopfverletzungen erlitten hat, bis seitens der Feuerwehr eine geeignete Rettungsöffnung geschaffen ist.

Verkehrsbehinderungen und Probleme mit der Rettungsgasse

Während der Arbeiten, noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes, stellt sich ein weiterer Arzt für Erste Hilfe Maßnahmen zur Verfügung.

„Die Menschenrettung selbst erfolgte mittels Spineboard durch die Feuerwehren Kirchstetten und Böheimkirchen über das Heck des Mercedes, indem die Scheibe entfernt und das Dach etwas aufgerissen wurde“, so die Information seitens der Feuerwehr Kirchstetten.

Für die Fahrzeugbergung rücken noch die FF St. Pölten und ein Abschleppunternehmen an. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen. Probleme gab es wieder mit der Bildung der Rettungsgasse: „Wir hatten alle Mühe uns durchzukämpfen“, berichtet ein Feuerwehrmann.