Winterdienst: Nur Eis war ein Problem. Wenig Schnee / Straßenmeisterei Neulengbach benötigte nur ein Drittel des sonst üblichen Streumaterials. Zwölf Räumtage gab es.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 18. März 2014 (23:59)
NOEN, Hell
Straßenmeister Karl Heinrich und sein Stellvertreter Martin Gramer können auf einen schneearmen Winter zurückblicken.
Von Renate Hinterndorfer

REGION WIENERWALD / „So einen Winter hab ich noch nicht erlebt“, sagt Leopold Wanderer kopfschüttelnd. Der 87-jährige Kirchstettener war fast 45 Jahre bei der Straßenmeisterei Neulengbach tätig.

Auch Martin Gramer, der Leiter-Stellvertreter der Straßenmeisterei Neulengbach kann sich an einen derartig milden Winter nicht erinnern. Nur ein Drittel des sonst üblichen Streumaterials wurde in der Saison benötigt. „Wir haben 700 Tonnen Salz und 350 Tonnen Splitt gestreut“, berichtet Martin Gramer. Auch die Arbeitsstunden waren entsprechend weniger: 6500 Stunden leistete das Team der Straßenmeisterei für den Winterdienst. Dafür konnten andere Arbeiten durchgeführt werden. Insgesamt waren zwölf Räumtage und 23 Streueinsätze zu verzeichnen. Eine besondere Herausforderung waren nur Regenfälle bei Minusgraden, die es in diesem Winter zwei Mal gab.

Verbrauch an Streumittel wesentlich geringer

Auch für das Bauhofteam der Stadtgemeinde Neulengbach war das Eis die größte Herausforderung im vergangenen Winter. Der Verbrauch an Streumittel war wesentlich geringer als in den vergangenen Jahren: „Wir sind heuer drei Mal gefahren und haben 20 Tonnen Salz und 100 Tonnen Splitt auf 234 Straßenkilometern der Gemeinde aufgebracht“, berichtet Harald Klutz, stellvertretender Bauhofleiter.

Einiges an Streugut ist im Bauhof noch vorhanden, das bleibt gleich für den nächsten Winter eingelagert.