32 Wehren des Bezirks Neunkirchen zu Neujahr gefordert. Alles andere als ruhig verlief der Jahreswechsel 2019 auf 2020 für die Feuerwehren des Bezirks Neunkirchen...

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 01. Januar 2020 (08:32)

Aufgrund verirrter Feuerwerkskörper mussten die freiwilligen Einsatzkräfte zu insgesamt 18 Heckenbränden, einem Gartenhüttenbrand, einem Stromverteilerkastenbrand sowie sechs Brandsicherheitswachen ausrücken.

Bereits eine Minute nach Mitternacht gingen rund 25 Notrufe in der Bezirksalarmzentrale über vier zeitgleiche Brände im Stadtgebiet von Neunkirchen ein. Verletzt wurde dabei aber gottseidank niemand, auch zu größeren Schäden kam es glücklicherweise nicht.

Neben den Brandeinsätzen hatte es einige Stunden zuvor bereits Einsätze bei mehreren Sturmschäden mit Schwerpunkt Gloggnitz gegeben: Dabei musste die Feuerwehr im Stadtgebiet von Gloggnitz eine mobile Toilette, die von einer Sturmböe erfasst auf die Gleise geschleudert worden war, bergen. Auch in Payerbach gab es zwei Sturmschäden - aufgrund des Pilzbefalls an Eschen stürzten diese um, weitere Eschen drohten umzustürzen. Mittels Kettensäge beseitigte die Feuerwehr Payerbach die Gefahr.

Aufgrund eines ganz anderen „Befalls“ hatte bereits am Dienstagnachmittag die Stadtfeuerwehr Neunkirchen ausrücken müssen. Ein Biber nagte mehrere Bäume an, weshalb diese umzustürzen drohten. Mittels Kettensäge bannten die Florianis die Gefahr.

Insgesamt standen allein im Bezirk Neunkirchen in den 14 Stunden von 31.12.2019, 14 Uhr, bis 1.1.2020, 4 Uhr Früh, 32 Feuerwehren bei 29 Einsätzen im Rahmen der Feuer- und Gefahrenpolizei im Einsatz.