Grimmensteins Ortschef feierte den "Runden". Mit einer Dankesmesse und einem großen Fest am Rathausplatz feierte ÖVP-Bürgermeister Engelbert Pichler sein rundes Wiegenfest - mit Bürgermeisterkollegen, Familienmitgliedern, Gemeindebürgern und Weggefährten.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 07. September 2019 (21:50)

„Das Feiern ist nicht meine größte Schwäche – das werdet ihr alle wissen.“ Noch während des Gottesdienstes zeigte sich Engelbert Pichler von seiner humorvollen Seite – so, wie man den langjährigen Bürgermeister der Gemeinde Grimmenstein in der Region kennt. Anlässlich seines 60. Geburtstages, den der ÖVP-Ortschef am Freitag beging, feierte er mit unzähligen Gemeindebürgern, Kollegen aus der Politik, Vertretern des Vereinswesens oder der Feuerwehr zunächst eine Dankesmesse und anschließend ein rauschendes Fest am Rathausplatz – aufgrund des Regens in einem großen Zelt.

Ortschef wäre fast Pfarrer geworden

Pfarrer Ulli Dambeck aus Edlitz, der den Gottesdienst las, gab ein paar Einblicke in das Leben von Engelbert Pichler – und verriet unter anderem, dass der Langzeitbürgermeister einst einen ganz anderen Berufswunsch hatte: Er wollte Pfarrer werden. Pichlers Begründung damals? „Da hat man ganzen Tag nichts zu tun!“ Dambeck brachte die Festgäste auch zum Schmunzeln, als er von Engelbert Pichlers erstem Schultag erzählte: „Er hat die Schule nicht gefunden. Stattdessen ist er im Gasthaus gelandet.“


Ein "Anpacker" und "Umsetzer"

Beim anschließenden Festakt gab es von allen Seiten Lob, Dank und Anerkennung für Pichlers langjähriges Wirken. Bezirkshauptfrau Alexandra Grabner-Fritz erwähnte Pichlers „stets respektvollen Umgang mit Menschen, die anderer Meinung sind“, wie sie sagte. Pichlers Stellvertreter, ÖVP-Vizebürgermeister Franz Gausterer, bezeichnete seinen Chef als „Anpacker“ und „Umsetzer“: „Ein Konzept in der Schublade liegen zu lassen – damit kannst du gar nichts anfangen“, so Gausterer. ÖVP-Nationalratsabgeordneter Christian Stocker bezeichnete den Ortschef als „Kommunalpolitiker mit Leib und Seele“, dass er in seiner Gemeinde tief verwurzelt sei, zeige sich schon angesichts der großen Gästeschar. Und auch ÖVP-Landtagsabgeordneter Hermann Hauer lobte Pichlers Arbeit – „und deine Liebe zu den Menschen“, wie er es formulierte.

Bürgermeisteramt als "Lebensbereicherung"

Der Jubilar selbst gab sich „ergriffen, gerührt und extrem dankbar und glücklich“, wie er selbst sagte. Bürgermeister in Grimmenstein sein zu dürfen, sei die „größte Lebensbereicherung überhaupt“, die Gemeindebürger in Grimmenstein seien „die besten Bürger, die man sich vorstellen kann“, wie er sagte. Dankesworte ergingen nicht nur an die Mitarbeiter der Gemeinde, an Kollegen aus der Lokalpolitik und an Vertreter von Vereinen und der Feuerwehr, sondern vor allem an seine Familie – speziell an seine Frau Marianne.

Am Rande seiner Feier verriet Pichler übrigens auch, dass er es noch einmal wissen wolle - und nächstes Jahr noch einmal als Bürgermeister kandidieren wird. 

Als Gratulanten stellten sich außerdem FF-Bezirksfeuerwehrkommandant Sepp Huber mit den Kollegen aus Grimmenstein und Hochegg, die Bürgermeister Doris Faustmann, Michaela Walla, Josef Schrammel, Manfred Schuh, Engelbert Ringhofer, Manfred Schuh, Marion Wedl, Sylvia Kögler, Johann Hainfellner, Hans Gneihs, Wolfgang Ruzika, Hans Lindner, Franz Sinabel, Bernhard Brunner und Johannes Hennerfeind, zahlreiche Gemeinderäte und Vereinsobleute und viele mehr ein.

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