Frust über Schmierereien in Puchberg

Erstellt am 22. Januar 2022 | 05:42
Lesezeit: 2 Min
Unrühmlich verewigten sich einer oder mehrere „Künstler“ am Berg.
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„Jedes Mal, wenn ich vorbeikomme, ärgert mich das!“, lässt Karl Tisch vulgo „Schneebergkoarl“ seinen Gefühlen Luft.

Die Rede ist von zahlreichen Schmierereien entlang des Hengstweges und des Mieseltales. Im August des Vorjahres seien sämtliche Sitzbänke, Stromkästen, Wander- und andere Tafeln sowie die Türe des Wasserspeichers des Köglerhauses beschmiert worden, meint Tisch im Gespräch mit der NÖN verärgert.

„Sowas gehört nicht in die Natur“, betont er, „ die Natur ist zum Genießen da, nicht, um seinen Frust auf die Welt überall hinzuschmieren!“ Während der Pandemie seien viele Leute aufs Land gekommen, die vorher noch nie dagewesen seien.

Es handle sich bei den Schmierereien wahrscheinlich um eine einmalige Aktion eines oder einer Gruppe von Vandalen. Für ihn sei das vorsätzliche Sachbeschädigung, denn man nehme derartige Stifte ja normalerweise nicht zum Wandern mit.

Er habe lange gewartet, doch nun wolle er seinen Ärger nicht mehr zurückhalten.

„Die meisten gehen sorgsam mit der Natur um!“

Dass es jetzt viele junge Menschen in die Berge ziehe, sei eine große Freude. Die Menschen gingen auch viel sorgsamer mit der Natur um als früher. Viele nehmen den Müll wieder mit ins Tal und seien stolz darauf, es auf den Berg geschafft zu haben.

„Wenn jemand etwas markieren oder anstreichen will, soll er sich bei mir melden“, macht der „Schneebergkoarl“ den unbekannten Tätern ein Angebot, „ich habe einige Steige, die markiert gehören. Sie kriegen sogar Pinsel und Farbe gratis!“ Damit sei der ganzen Gegend geholfen: „Da hat er oder sie dann etwas Nützliches gemacht!“

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