Anrufsammeltaxi und CityApp beschlossen

Erstellt am 28. Juni 2022 | 11:15
Lesezeit: 2 Min
Rund 50 Tagesordnungspunkte wurden am Montag bei der Gemeinderatssitzung in Neunkirchen abgearbeitet. Darunter auch wichtige Projekte wie die Einführung der CityApp oder eines Anrufsammeltaxis.
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Einigen Mandataren war der Sitzungssaal im Rathaus gar nicht bekannt, so lange wurde bislang wegen der Pandemie in das Veranstaltungszentrum ausgewichen. Was auch dieses Mal durchaus seinen Vorteil gehabt hätte, herrschte aufgrund der hohen Temperaturen eher Sauna-Atmosphäre.

Thematisch blieb den Gemeinderäten aber nur bei wenigen Beschlüssen die Luft weg. Einer davon beschäftigte sich mit der Einführung des Anrufsammeltaxis, das ab Herbst des kommenden Jahres realisiert werden soll. Die Art und Weise der Umsetzung sorgte aber bei SPÖ-Stadtrat Günther Kautz für einen kurzen Hitzestau: Er befürchtete, dass wegen der Ausschreibung über den VOR (Verkehrsverbund Ost-Region) die kleinen und lokalen Taxianbieter auf der Strecke bleiben würden. „Da gibt es einfachere, schnellere und günstiger Modelle“ meinte er in Richtung von Grüne-Vizebürgermeister Johann Gansterer und verwies auf erfolgreiche Gutschein-Systeme im Bundesland. 

Für eine kurze Debatte sorgte auch die Beschlussfassung zur Einführung der City-App. Denn je mehr Unternehmer mitmachen, umso mehr könnte sich die Stadt bei ihrer Grundinvestition ersparen, da über ein Bonussystem gegenverrechnet wird. Die SPÖ regte an, zuerst mit den Unternehmern zu reden, damit das Ganze auch einen Sinn machen würde. ÖVP-Finanzstadt Peter Teix versicherte, dass jene Firma, die sich um die App kümmert, auch die Akquise übernimmt.

Wer im Herbst den Ehrenring der Stadt bekommt, die besten Zitate und über die anderen interessanten Beschlüsse lest ihr ab Mittwoch in der Printausgabe der NÖN Neunkirchen.

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