Das neue Gemeinde-Duo im großen NÖN-Gespräch. Bernhard Brunner und Reinhard Haiden über ihre neue Aufgabe in Aspangberg, große Herausforderungen und die Gemeinderatswahl 2020.

Von Philipp Grabner. Update am 21. Januar 2019 (16:54)

Seit wenigen Tagen hat die Gemeinde Aspangberg-St. Peter neue Chefs. Im Rahmen einer Gemeinderatssitzung, NÖN Neunkirchen und NÖN.at berichteten, wurden Bernhard Brunner und Reinhard Haiden zu Bürgermeister bzw. Vizebürgermeister gewählt - beide mit hundert Prozent.

Brunner beerbt damit den bisherigen Bürgermeister Josef Bauer, der sich nach Jahrzehnten in der Gemeindepolitik zurückzog und das Zepter übergab. 

Tanja Barta
Der neue Bürgermeister Bernhard Brunner im Gespräch mit NÖN Redaktionsleiter-Stellvertreter Philipp Grabner.

Die Besetzung der vakanten Gemeindearzt-Stelle sei eines der wichtigsten Vorhaben für die nächste Zeit, erklärten Bernhard Brunner und Reinhard Haiden, beide ÖVP, im großen Interview mit der NÖN.

Darüber hinaus seien auch die Güterwege sowie die künftige Nutzung des Gemeindehauses am Hoffeld Themen, führten die beiden weiter aus. Ein Anliegen ist es beiden auch, die Gemeindearbeit künftig breiter aufzustellen. Brunner: "Jeder Bürger soll wissen, an wen er sich wenden soll."

Tanja Barta
Reinhard Haiden.

Dem jeweiligen Gegenüber streuen die beiden Neuen verbal Rosen. Brunner sei "ein aufgeschlossener, sozial denkender Mensch", so Vizebürgermeister Reinhard Haiden. Und ebendieser sei "intelligent, in der Bevölkerung anerkannt" und die ideale Ergänzung, so Bürgermeister Bernhard Brunner. 

In Hinblick auf die anstehenden Gemeinderatswahlen 2020 erklärten der Ortschef und sein Vize, dass die Kandidatensuche bereits laufe. Es gelte, alle Ortsbereiche personell gut abzudecken, so Reinhard Haiden. 

Wie wird Bernhard Brunner seinen Direktoren-Job mit dem Amt des Bürgermeisters vereinbaren? Haben sich die beiden ein Zeitlimit für ihre Funktionen gesetzt? Und wie haben eigentlich die Familien der beiden Lokalpolitiker auf ihren Aufstieg reagieren? All das und mehr beantwortet die NÖN Neunkirchen in der kommenden Print-Ausgabe, ab 22. Jänner erhältlich (auch als E-Paper)!