Bürger fordern Tempo 50 auf Bundesstraße. Anrainer klagten über Lärm und mangelnde Sicherheit bei B 54 und forderten von der Politik entsprechende Maßnahmen.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 21. November 2019 (03:40)
Bürgermeister Bernhard Brunner und Vizebürgermeister Reinhard Haiden (beide ÖVP) nahmen die Petition von Anrainer Franz Scherbichler (im Bild rechts) im Gasthaus „Erika“ entgegen.
Philipp Grabner

Es war vor allem ein Thema, das den rund 40 Teilnehmern des dritten und vorerst letzten Bürgerstammtisches im Gasthaus „Erika“ unter den Nägeln brannte: Die Verkehrssituation an der B 54 im Bereich Höll.

Die werde nämlich zunehmend prekärer, so der allgemeine Tenor bei der Veranstaltung: Ein gefahrenloses Einbiegen oder Verlassen der B 54 in dem Streckenabschnitt zwischen dem Industriegebiet und der Ortseinfahrt Aspang sei kaum möglich – einerseits wegen der hohen Verkehrsdichte, andererseits wegen erhöhter Geschwindigkeit. Anrainer Franz Scherbichler übergab Bürgermeister Bernhard Brunner und seinem Vize Reinhard Haiden (beide ÖVP) sogar ein Schreiben, das entsprechende Maßnahmen einfordert und von insgesamt 105 Personen unterzeichnet wurde.

Neben der Verordnung von Tempo 50 (statt des bisherigen „70-ers“) forderte man zusätzliche Sicherungsmaßnahmen wie Hinweistafeln oder die Errichtung einer Verkehrsinsel. „Die Region wird super beworben und es ist auch schön, wenn so viele Leute zu uns kommen – wir brauchen dann aber auch eine ordentliche Verkehrslösung, sodass die Anrainer nicht darunter leiden“, spielte ein Teilnehmer auf die vielen Gästen an, die die Tourismusmöglichkeiten in Mönichkirchen und St. Corona am Wechsel nutzen würden.

Ortschef verwies auf Verkehrsverhandlung

Bürgermeister Bernhard Brunner (ÖVP), der die Initiative der Bürger grundsätzlich lobte, verwies auf eine Verkehrsverhandlung, bei der man darauf pochen werde, entsprechende Maßnahmen zu setzen. Die Verordnung von Tempo 50 sei sicherlich „schwierig“, für Brunner steht aber fest: „In diesem Bereich muss sicherlich etwas passieren!“ Er nehme das Anliegen gerne in die dementsprechenden Gespräche mit.