Aufreger und Schönes vom „Freizeitparadies“. SOMMERSPASS GETRÜBT / Vergnügen für die Jugend, aber auch manch verärgerter Badegast wegen überschäumenden Trubels.

Erstellt am 16. Juli 2012 (08:13)
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Betriebsleiter Thomas Fuhs, Elisabeth Lauermann und Bürgermeister KommR Herbert Osterbauer präsentieren schlussendlich die Siegerwerke des Wettbewerbes.STADTGEMEINDE NEUNKIRCHEN
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VON CLEMENS THAVONAT

NEUNKIRCHEN / Unzählige Schülerinnen und Schüler gaben im Zuge eines Wettbewerbs Zeichnungen mit Logos und Maskottchen für das neu gestaltete Freibad im Neunkirchner Erholungszentrum ab. Nach einer Vorauswahl durch den Gemeinderat lagen die Werke der 13 Finalisten über die Sommersaison 2011 im Freibad auf. 1.155 Stimmen landeten in der Wahlurne.

Die Zeichnung von Elisabeth Lauermann, Schülerin der dritten Klasse in der neuen Mittelschule Ternitz, siegte haushoch: 392 Stimmen (34 Prozent) entfielen auf ihren Vorschlag. Die Siegerin wurde mit einer Saisonkarte für das Freibad überrascht. Ihre Klasse wurde zu einer Partie Minigolf eingeladen. Soweit zum Erfreulichen.

Neben viel Erfeulichem, gibt  es aber auch einige Kritik

Doch es gibt auch wieder einmal Kritik am Zentrum. Der Neunkirchner Michael W. beklagt, dass die Aufsichtsorgane schon permanente Verstöße gegen die Baderegeln und -ordnung ignorieren. Im Neunkirchner Schwimmbecken tummeln sich Ballspieler mit Spielgeräten aller Größen, Schnorchler, Flossenfüßler, Schwimmflügel-Erstbenutzer, Schwimmreifentester und neuerdings auch Luftmatratzenruderer. Insbesondere bei vielen Badenden sei es geradezu zwingend, die Regeln einzuhalten. Zum Schutz und zur Sicherheit der zahlenden Gäste.

Betriebsleiter Thomas Fuhs kennt den Kritiker, wie er glaubt. „Es handelt sich um einen älteren Herren, der offensichtlich nicht weiß, dass wir unser Hauptaugenmerk auf Familien mit Kindern und junge Leute legen. Dass diese manchmal übers Ziel schießen, damit kann ich leben.“ Fuhs bietet an, dass Menschen mit mehr Ruhebedürfnis die Vormittagsstunden nutzen, denn „da ist meist nicht viel los, man hat mehr Platz und wird in seiner Ruhe nicht gestört.“