Klare Forderungen für EU-Agrarpolitik gestellt. Bauernbund Gloggnitz lud zur Bezirkskonferenz in die Raiffeisenbank. Besprochen wurde auch das umstrittene Freihandelsabkommen "Mercosur".

Von Philipp Grabner. Erstellt am 03. Dezember 2019 (16:09)
Direktor Walter Hummer, Annette Glatzl, Karoline Ofenböck, Michael Diewald, ÖVP-Landesrat Ludwig Schleritzko, Anna Brandstetter, Daniela Ofner und Thomas Handler.
Bauernbund Gloggnitz

Zahlreiche Funktionäre des Bauernbundes Gloggntiz kamen in der Raiffeisenbank Gloggnitz zu ihrer Bezirkskonferenz zusammen. Bezirksobmann Michael Diewald gab dabei einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Auch Gebietsbäuerin Daniela Ofner gab einen Einblick in die Arbeitsschwerpunkte des abgelaufenen Jahres.

Als Gastreferent fungierte ÖVP-Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko – er formulierte klare Vorstellungen für die Stärkung der Land- und Forstwirtschaft und des ländlichen Raumes. „Bei der künftigen Agrarpolitik muss europaweit, nicht nur in Österreich, die Qualität unserer Lebensmittel das Maß aller Dinge sein, nicht die Quantität!“.

Über Klimawandel diskutiert

Diskutiert wurden außerdem die Auswirkungen des Klimawandels sowie die aktuelle Klimaschutzthematik. Bei jedem Einkauf könnten die Konsumenten mit dem Griff zu regionalen und saisonalen Produkten ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, so der allgemeine Tenor. Diewald nutzte die Zusamnmenkunft auch, um auf eine Unterschriftenaktion gegen das Freihandelsabkommen „Mercosur“ aufmerksam zu machen. Die Petition wurde vom ÖVP-Europaabgeordneten Alexander Bernhuber gestartet.

Ihren Abschluss fand die Bezirkskonferenz mit der Ehrung von verdienten Funktionären, die ihre Ämter zu Beginn der neuen Periode im Frühjahr 2019 übergeben hatten. „Für diesen jahrelangen, zum Teil jahrzehntelangen Einsatz wollen wir ganz herzlich ,Danke‘ sagen“, würdigte Michael Diewald das freiwillige Engagement.