Neunkirchen: Hilfe für Familien mit Kleinkindern in Kinderschuhen

Mit neuem Projekt soziale Unterstützung für Kleininder und deren Familien.

Erstellt am 16. Oktober 2021 | 05:36
Kindergarten in der Schreckgasse
Ines Zsutty, Martin Rohl und Schulstadträtin Barbara Kunesch vor dem Kindergarten in der Schreckgasse.
Foto: zVg

Information und Beratung im Frühstadium von Problemen, um langfristige Schwierigkeiten zu verhindern! Das steht im Mittelpunkt des in Österreich nahezu einzigartiges KIBS-Projekts, das ab sofort in Neunkirchen umgesetzt wird. KIBS steht für „Kindergarten Beratung Soziales“. ÖVP-Stadtrat Thomas Berger freut sich, dass seine Initiative mithilfe von „Leader“ nun mit 17 Stunden pro Woche in allen städtischen Kindergärten durchgeführt werden kann.

Damit etabliert die Stadt ein innovatives Projekt für soziale Unterstützung von Kindern und ihren Familien. „Mit den zusätzlich bei ,Leader‘ beantragten Fördermitteln bietet eine Fachkraft für soziale Arbeit vor Ort professionelle Beratung für Eltern und Angehörige der Kinder“, so Kathrin Weninger, Obfrau des Verein Jugendförderung Neunkirchen.
Die Beratungsgespräche sind für die Eltern und Angehörigen kostenlos und die Inhalte werden vertraulich behandelt.

Mögliche Themen, die in der Beratung besprochen werden können, sind breit gestreut. Ines Zsutty, zuständige Sozialarbeiterin: „Eltern können mit all ihren Sorgen kommen. Egal ob erzieherische Fragen wie zum Beispiel der Umgang mit Handy, Fernseher und Co, Geschwisterstreitigkeiten oder finanzielle Sorgen, Überforderung und Stress im Familienalltag sowie andere Themen. All das hat Platz!“