Angebot in den Ferien ist gesichert. Wohin mit den Schülern in den Ferien? Die NÖN hörte sich im Bezirk Neunkirchen um.

Von Tanja Barta, Gerhard Brandtner, Philipp Grabner und Clemens Thavonat. Erstellt am 12. Juni 2019 (04:30)
Shutterstock.com/ Sergey Novikov
Endlich Ferien! Für die Eltern sind Ferien nur entspannend, wenn dieBetreuung der Kinder gesichert ist.

Für die Kinder bedeuten die Sommerferien vor allem eines: Spiel, Spaß und Spannung, neun Wochen lang. Die Eltern stehen hingegen oft vor dem Dilemma: Was tun mit den Kindern, muss man doch weiterhin seinem Job nachgehen?

Brandtner
Bürgermeisterin Irene Gölles aus Gloggnitz, Liste „Wir für Gloggnitz“.

Die NÖN Neunkirchen hörte sich im Bezirk um etwa in Gloggnitz, wo für Schulkids die Möglichkeit besteht, den Hort zu besuchen. „Außerdem wird es auch heuer wieder an zehn Nachmittagen im Juli und August das Ferienspiel geben. Gloggnitzer Vereine und im Gemeinderat vertretene Parteien gestalten jeweils einen Nachmittag“, weiß Bürgermeisterin Irene Gölles, Liste „Wir für Gloggnitz“.

Wie in der Alpenstadt bieten auch heuer wieder zahlreiche Gemeinden ein Ferienspiel an. In Grafenbach-St. Valentin im Schwarzatal gibts zusätzlich zu den 16 Ferienspielterminen in den Sommermonaten eine Ferienbetreuung in Zusammenarbeit mit den Kinderfreunden im neuen Kinderbetreuungszentrum.

Haberler
Bürgermeisterin Sylvia Kögler aus Grafenbach-St. Valentin, SPÖ.

Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können daran teilnehmen, wie Bürgermeisterin Sylvia Kögler (SPÖ) gegenüber der NÖN erklärt: „Insgesamt wird diese Betreuung in sechs Ferienwochen angeboten, konkret in den ersten und letzten drei Wochen. In diesem Jahr wird sie von 37 Kindern in Anspruch genommen“, kennt die Ortschefin die genauen Zahlen. „Darüber hinaus gibt es in Deutsch, Mathematik und Englisch einen einwöchigen Gratisnachhilfekurs“, ergänzt Kögler.

Neben einem umfangreichen Ferienspiel bietet die Bezirkshauptstadt auch heuer wieder eine Betreuung im Hort der Steinfeldschule an, wie Bürgermeister Herbert Osterbauer (ÖVP) auf NÖN-Anfrage erklärt. Das Angebot gibt es in den ersten drei sowie den letzten drei Ferienwochen.

Feigl
Bürgermeister Herbert Osterbauer aus Neunkirchen, ÖVP.

Eine Betreuung quasi rund um die Uhr gibt es in der Stadtgemeinde Ternitz. „Wir haben nur zwei Wochen, in denen wir keine Betreuung anbieten – und das ist zu Weihnachten“, ist SPÖ-Schulstadträtin Andrea Reisenbauer stolz, den Bürgern ein solches Angeboten bieten zu können. Rund 40 Kinder werden in den Sommerferien von der Stadt beaufsichtigt. Und das von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 16 Uhr. „Eltern haben in den Sommerferien auch die Möglichkeit, ihre Kinder nur wochenweise betreuen zu lassen“, so Reisenbauer weiter. Im Juli werden die Kids in der Volksschule Pottschach betreut, im August in der Volksschule Stapfgasse. Die Kosten für die Betreuung sind ebenfalls nicht sehr hoch. Pro Monat zahlen Eltern 150 Euro, das Essen ist dabei inklusive.

Umfrage beendet

  • Kinderbetreuungsangebot in den Ferien ausreichend?