Haft nach Todesfahrt: Berufung abgelehnt. Jener Mann, der zu Ostern 2016 zwei Menschen in den Tod fuhr, muss nun doch für zwanzig Monate ins Gefängnis.

Von Christian Feigl. Erstellt am 10. Oktober 2017 (05:41)
APA

Eineinhalb Jahre mussten die Familien von zwei bei einem tragischen Verkehrsunfall getöteten jungen Menschen auf das finale Gerichtsurteil warten, das nun endlich gefällt wurde.
Denn jener Lenker aus dem Bezirk Neunkirchen, der alkoholisiert zu Ostern des Vorjahres auf der S 6 mit überhöhter Geschwindigkeit die zwei Menschen in den Tod fuhr, hatte gegen das Urteil des Landesgerichts Wiener Neustadt, das 20 Monate unbedingte Haft aussprach, berufen.

Wie nun bekannt wurde, ist dieser Berufung vom Oberlandesgericht Wien bei der Verhandlung am 20. September jedoch nicht stattgegeben worden: „Der Senat hat unseren Argumenten keine Rechnung getragen, somit ist das Urteil nun rechtskräftig und wird vollzogen“, bestätigt Nikolaus Mitrovits von der Wiener Neustädter Kanzlei „Kosch und Partner“, der Anwalt des Mannes, den Schuldspruch im Gespräch mit der NÖN.

Wie das Oberlandesgericht seinen Urteilsspruch im Detail begründet und was die Angehörigen der Opfer dazu sagen, lesen Sie ab Dienstag in der Printausgabe der NÖN Neunkirchen.