Haubenregen für ,,Bevanda" und ,,Gaumenkitzel". Erstmals gibt es heuer im bekannten Gaul&Millau eine Neuordnung bei der Hauben-Bewertung. Wurden bislang in der ,,Gourmetbibel" vier Hauben als höchste Auszeichnung vergeben, so gibt es ab sofort sogar fünf für den Olymp des Kochhimmels: Über jeweils zwei Hauben und 13 Punkte dürfen sich im Bezirk das ,,Bevanda" in Gloggnitz und das Restaurant ,,Gaumenkitzel" im Molzbachhof in Kirchberg freuen, der ,,Knappenhof" in Reichenau bekam so wie zuletzt mit 12 Punkten eine Haube.

Von Christian Feigl. Erstellt am 21. November 2019 (17:52)
Symbolbild
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Sowohl das Bevanda der Doci-Brüder als auch das ,,Gaumenkitzel" im  Molzbachhof der Familie Pichler  erreichten auf Anhieb 13 Punkte und sind damit erstmals überhaupt mit Hauben ausgezeichnet worden.

Die Methode für eine faire und angemessene Kritik der getesteten Restaurants haben sich die Gründer des Guides – Henri Gault und Christian Millau – 1972 vom französischen Schulnotensystem abgeschaut, bei dem jeweils 20 Punkte als Maximalwert vergeben werden. Daran hält der Guide Gault&Millau auch weiter fest, lediglich die Zuordnung von Punkten zu Hauben wird neu geregelt und dadurch präziser:

5 Hauben – 19 bis 19,5/20

4 Hauben – 17 bis 18,5/20

3 Hauben – 15 bis 16,5/20

2 Hauben – 13 bis 14,5/20

1 Haube – 11 bis 12,5/20

Bewertung ohne Haube – 10 bis 10,5/20

Ausführliche Stellungnahmen und Fotos gibt es ab Dienstag in der aktuellen Printausgabe der NÖN Neunkirchen.