Kaffee mit der Ministerin. Bildungsministerin und NÖ Spitzenkandidatin Sonja Hammerschmid zu Besuch im Bezirk. Höhepunkt war ein „Flashmob“ mitten am Hauptplatz in Neunkirchen.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 21. September 2017 (05:35)
NOEN, Grabner
Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (Mitte) mit Stadträtin Andrea Kahofer, Spitzenkandidatin Sylvia Kögler, Stadträtin Martina Klengl und Bürgermeister Günter Wolf aus Schwarzau am Steinfeld.

Mit Kaffee und Kuchen wurde Sonja Hammerschmid vergangenen Freitagmorgen in Neunkirchen willkommen geheißen. Empfangen wurde die niederösterreichische SPÖ-Spitzenkandidat und Bildungsministerin von zahlreichen Funktionären am Hauptplatz der Stadt, ehe ein umfangreiches Programm gestartet wurde.

Zunächst gab es ein Pressegespräch gemeinsam mit Bezirks-Frontfrau Sylvia Kögler, bei denen etwa die Themen Kinderbetreuung, Lehrlinge und Mindestlohn zur Sprache kamen. Thematisiert wurde aber auch das Kerngebiet der Ministerin – nämlich die Bildung. Hierbei wehrte sich Hammerschmid gegen die Aussage, sie wäre für die Abschaffung der Sonderschulen.

Ministerin schüttelte viele Hände

Das hätte sie nie gesagt, so die SPÖ-Politikerin: „Mir geht es darum, Inklusion zu forcieren und die Sonderschulen zu öffnen, sodass in Kooperation mit den anderen Schulen gearbeitet wird.“ Das starre System müsse aufgelockert werden, betonte Hammerschmid.

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Gemeinsam mit Sylvia Kögler schüttelte die Ministerin aber auch viele Hände, suchte das Gespräch mit Passanten. Später stand ein Besuch des SOMA-Marktes in Ternitz auf dem Programm, ehe man nach Neunkirchen zurückkehrte: Als großes Finale wurde ein „Flashmob“ für Frauenrechte durchgeführt, welchen sich auch die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek nicht entgehen ließ.