Schneebergland als Kulturmagnet. Die „U-Bergbahn“ als alternative Anreisemöglichkeit zu den Orten.

Von Johannes Authried. Erstellt am 18. Oktober 2019 (06:15)
APA/Georg Hochmuth
Symbolbild

Die Tage der offenen Ateliers haben bereits Tradition. Seit 17 Jahre gibt es diese Veranstaltung, die einen einfachen und bürgernahen Zugang zu den Künstlern und ihren Arbeiten bietet.

Am Samstag, 19. und Sonntag, 20. Oktober werden 57 Künstler im Bezirk Neunkirchen die Türe zu ihren Ateliers öffnen. Das Projekt bietet den Kreativen die Möglichkeit, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Tage der offenen Ateliers konnten in Niederösterreich in den vergangenen 16 Jahren rund 800.000 Besuche verzeichnen. Viele Kunstschaffende bieten zusätzlich Kreativ-Workshops, Konzerte, Lesungen oder Aktivitäten für Kinder an.

2015 hat „Kultur im Schneebergland“ im Rahmen des Viertelfestivals das Bauprojekt „U– Bergbahn“ gestartet. Die U-Bergbahn ist ein fiktiver Tunnel, welcher als schnelle Kulturverbindung im Schneebergland fungiert. „Zu den NÖ Tagen der offenen Ateliers haben wir eigens einen ‚U-Bergbahn-Schienenersatzverkehr‘ zu den teilnehmenden Ateliers in der Region eingerichtet, um eine alternative Anreise zu ermöglichen. Kulturinteressierte können bequem mittels kostenlosen Shuttles vom ÖV-Knotenpunkt Wiener Neustadt und Neunkirchen die Künstler im Schneebergland erreichen. Ziel ist es, die öffentliche Anreise zu attraktiveren“ so Reinhard Sandhofer. Der Shuttledienst U-Bergbahn-Schienenersatz U13 ist finanziert durch das Mobilitätsmanagement Industrieviertel der NÖ.Regional.GmbH zur Verringerung des CO2-Ausstoßes und für mehr Verkehrssicherheit im Land Niederösterreich.

Alle Teilnehmer aus dem Bezirk Neunkirchen finden Sie in der Infobox unterhalb.