Ferienaktion: Spenden-Schallmauer wurde durchbrochen. Erstmals konnte die Ferienaktion der BH Neunkirchen über 60.000 Euro einspielen – 87 Kinder aus dem Bezirk profitieren.

Von Christian Feigl. Erstellt am 27. November 2018 (04:50)
Tanja Barta
NÖN-Redakteur Philipp Grabner, Gemeindevertreterverbandsobfrau Bgm. Sylvia Kögler (SPÖ), Bezirkshauptfrau Alexandra Grabner-Fritz, Jugendwohlfahrtsleiterin Michaela Schneidhofer, Gemeindevertreterverbandsobmann Bgm. Rupert Dominik (ÖVP) und NÖN-Redaktionsleiter sowie Chef vom Dienst Christian Feigl.

Sensationell, die Schallmauer ist durchbrochen: Mit einer Spendensumme von 60.204,47 Euro konnte bei der Ferienaktion der Bezirkshauptmannschaft erstmals die magische Schallmauer durchbrochen werden: „Ich bin sprachlos und danke allen, die dazu beigetragen haben“, freute sich auch Frau Bezirkshauptmann Alexandra Grabner-Fritz bei der Bekanntgabe in der NÖN Neunkirchen.

Und der Ort war nicht zufällig gewählt, ist doch die Redaktion seit zwölf Jahren verlässlicher Partner und Pate der Benefizsammlung. Und, das Ergebnis konnte noch jedes Jahr gesteigert werden: „Das zeigt, dass auch durch die Präsenz in der NÖN die Bereitschaft für die Ferienaktion zu spenden mittlerweile innerhalb der Bevölkerung eine Selbstverständlichkeit geworden ist, obwohl das keine Selbstverständlichkeit ist“, betont die Bezirkschefin.

Mit dem Geld konnten heuer 87 Kinder einen sorgenfreien Ferienaufenthalt unter fachkundiger Betreuung genießen. „Der Bedarf ist leider noch größer, wir könnten wohl an die 100 Kinder entsenden“, weiß Michaela Schneidhofer, Leiterin der Jugendwohlfahrt, über die sozialen Verhältnisse Bescheid.

Viele Ideen für die Zukunft

Unterstützt wird die Aktion auch seit Jahren von den beiden Gemeindevertreterverbänden der SPÖ und ÖVP: „Wir sind sehr stolz, dass sich mittlerweile auch alle 44 Bezirksgemeinden nach Maßnahme ihrer Möglichkeiten beteiligen“, so die beiden Bürgermeister Sylvia Kögler und Rupert Dominik. Immerhin hätte auch beinahe jede Gemeinde eine betroffene Familie und würde von der Betreuungsaktion letztlich profitieren.

Ideen für die Zukunft gibt es jedenfalls genug: „Wir möchten für die ganz kleinen Volksschulkinder, die immer am meisten mit Heimweh zu kämpfen haben, ein ganz spezielles Angebot entwickeln. Aber auch die Angebote der Region künftig mehr in unsere Aufenthalte einbinden“, erzählt Schneidhofer von den Plänen des Organisationsteams.

Beispiele, wie gut diese Aktion den Betroffenen tut und wie die Kinder davon profitieren, gebe es zur Genüge: „Wir hatten dieses Mal einen Jugendlichen dabei, der zu Beginn als hoffnungsloser Fall galt. Jetzt hilft er sogar schon aktiv bei der Organisation mit“, freuen sich Schneidhofer und Grabner-Fritz.

Übrigens: In keinem anderen Bezirk des Landes ist die Aktion ähnlich erfolgreich wie im Bezirk Neunkirchen. Und das soll auch im 13. Jahr so bleiben!