Bramböck ist neuer Musikschulverbands-Chef. Der Musikschulverband Schneebergklang wählte einen neuen Obmann: Grünbachs geschäftsführender Gemeinderat Martin Bramböck (ÖVP) beerbte Rudi Gruber, der das Amt 20 Jahre lang ausführte.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 13. Juli 2020 (18:24)
Musikschulleiter Hans Gager, Obmann Martin Bramböck, Altobmann Rudi Gruber und Obmann-Stellvertreter Franz Woltron.
Musikschulverband Schneebergklang

Im Jahr 2000 wurde Rudi Gruber als Nachfolger Bernhard Hainfellners zum Obmann des Musikschulverbandes Schneebergklang gewählt – 20 Jahre danach übergab Gruber diese Funktion an Martin Bramböck, der auch im Gemeinderat die Agenden Grubers übernommen hatte. In Grubers Amtszeit fielen weitreichende Entscheidungen: So erweiterte sich der Verband von früher zwei auf insgesamt sieben Gemeinden. Neben Grünbach am Schneeberg und Würflach gehören heute Puchberg am Schneeberg, Höflein an der Hohen Wand, Willendorf, Schrattenbach und die Gemeinde Hohe Wand dem Verband an. Gruber freut sich über die Bestellung Bramböcks: „Mit Martin bekommt der Musikschulverband einen herausragenden Experten, der als anerkannter Musikprofessor die besten Voraussetzungen für diese Funktion mitbringt. Darüber hinaus ist er durch seine umgängliche Art der richtige Partner für die Gemeinden mit Handschlagqualität.“ 


Woltron bleibt Obmann-Stellvertreter

Bramböck wird künftig weiterhin von Würflachs ÖVP-Bürgermeister Franz Woltron als Stellvertreter unterstützt. Die Funktion des Obmanns ist übrigens ehrenamtlich. „Ich halte sehr viel von ehrenamtlichen Tätigkeiten. Wenn man für Funktionen nicht bezahlt wird, ist die Leidenschaft doppelt so groß und die bringe ich jedenfalls mit“, so Bramböck.