Ternitzer Trinkwasser-Versorgung ist gesichert. Betriebsinterne Schmutzmaßnahmen wegen des Coronavirus gibt es nun auch beim Gemeindewasserleitungsverband Ternitz und Umgebung. Oberstes Ziel dabei ist, dass die Trinkwasserversorgung auch während der Coronakrise gesichert werden kann.

Von Tanja Barta. Erstellt am 26. März 2020 (15:47)
Peter Spicker, SPÖ-Stadtrat sowie Obmann des Gemeindewasserleitungsverband Ternitz und Umgebung versichert, dass die Trinkwasserversorgung keinesfalls durch das Coronavirus gefährdet sei. Foto: Stadtgemeinde Ternitz
Stadtgemeinde Ternitz

Eine dieser Maßnahmen ist, dass der Parteienverkehr beim Wasserverband bis 14. April eingestellt wird.  Die Mitarbeiter sind aber dennoch telefonisch unter 02630/37305-0 oder per Mail office@gwlv-ternitz.at von Montag bis Donnerstag, 7 bis 15.30 Uhr sowie Freitag, 7 bis 13 Uhr erreichbar. Der Bereitschaftsdienst ist rund um die Uhr unter 0676/312 76 00 erreichbar.

Dass das Coronavirus ins Wasser übergeht, sei ausgeschlossen. "Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu drastischen Maßnahmen geführt, aber es gibt es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Trinkwasser oder Leitungswasser mit dem Virus infizieren können", so Verbandsobmann und SPÖ-Stadtrat Peter Spicker.

Zudem bieten installierte UV-Desinfektionsanlagen in den Wasseraufbereitungsanlagen einen zusätzlichen Schutz gegen virale oder bakteriologische Kontamination. "Die Trinkwasserversorgung ist weiterhin im vollen Umfang gesichert. Es ist auch kein Trinkwasservorrat im Haushalt notwendig", so Spicker.

Derzeit werden drei Millionen Liter Wasser pro Tag durch das 162 Kilometer lange Verbandsnetz zu den 6.500 Haushaltsanschlüssen geliefert.