Samariterbund-Zubau in Ternitz feierlich eröffnet. Innerhalb von 14 Monaten ist der neue Zubau der Samariterbund-Stelle Ternitz-Pottschach entstanden. Eine Million Euro floss in das Projekt.

Von Tanja Barta. Erstellt am 25. Oktober 2019 (18:55)

Für einen war der heutige Freitag ein ganz besonderer Tag - vor exakt 35 Jahren hat Franz Samwald die ASBÖ-Stelle Ternitz-Pottschach eröffnet. Am Freitag hatte sein Sohn, SPÖ-Vizebürgermeister Christian Samwald die Ehre, den Zubau im Rahmen eines Festaktes zu eröffnen. Vor eineinhalb Jahren hat er das Amt des ASBÖ-Obmann Ternitz-Pottschach übernommen, "heute freue ich mich, den Zubau eröffnen zu dürfen", so Samwald.

Großes Lob für Blaulichtorganisationen

Welche Bedeutung der Arbeiter-Samariterbund in der Region hat, das hat allein die Anwesenheit der Ehrengäste, auch von Rotem Kreuz oder Feuerwehr, unter Beweis gestellt. "Der Bezirk zeichnet sich für seine Freiwilligkeit und den Dienst für andere aus", lobte Bezirkshauptfrau Alexander Grabner-Fritz. Begeistert von der Leistung des ASBÖ Ternitz-Pottschach zeigte sich auch SPÖ-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig: "Ich habe mir die Statistik ein wenig angesehen. Allein im letzten Jahr hatte diese Stelle über 11.000 Einsätze. Das entspricht 30 Ausfahrten pro Tag. Somit haben Sie sich so ein tolles Gebäude auch wirklich verdient!"

Ehrung für den Stadtchef

"Einem möchte ich ganz besonders danken, und zwar unserem Hausherrn Rupert Dworak. Ohne ihn wäre das alles hier nicht möglich gewesen", streute Christian Samwald seinem Stadtchef verbal Rosen. So sah das auch Reinhard Hundsmüller, SPÖ NÖ-Klubobmann und ASBÖ-Bundessekretär. Er vergab mit Otto Pendl, ASBÖ Niederösterreich-Präsident, die zweithöchste Auszeichnung des Arbeiter-Samariterbundes an SPÖ-Stadtchef Rupert Dworak.