Feistritz am Wechsel

Erstellt am 04. April 2018, 05:00

von Philipp Grabner

Luke Andrews: Feistritzer als Radio-Star. „Luke Andrews“ aus Feistritz am Wechsel lebte ein Jahr in London, um an seiner Musiker-Karriere zu arbeiten. Nun ist er zurück – und mit seiner neuen Single sogar auf Ö3!

Lukas Ehrenhöfer zu Gast im Studio von Hitradio Ö3, das seinen Song „Coming Home“ regelmäßig spielt.  |  Hitradio Ö3/Marin Krachler

Auf dem Weg zu einem Interviewtermin mit Lukas Ehrenhöfer in Feistritz am Wechsel. Kurz nach der Autobahnabfahrt eine Durchsage im Radio – fiel da nicht gerade der Name jenes Mannes, mit dem man sich gleich trifft?

Wenig später erklingt die Bestätigung: Der neue Song des Feistritzer Vollblutmusikers tönt durchs Autoradio, naheliegend also, dass die erste Frage an „Luke Andrews“ lautet, wie sich das denn anfühle, wenn man den eigenen Song im Radio hört? „Unglaublich“, meint er – und grinst bis über beide Ohren. „Es fühlt sich einfach arg an, man kann das gar nicht wirklich beschreiben“, fügt der sympathische Musiker hinzu. Erstmals vor drei Wochen war der Song „Coming Home“ im Hitradio Ö3, Österreichs führendem Radiosender, zu hören – mittlerweile läuft der Song regelmäßig.

„Dass das Lied auch künftig gespielt wird, hängt natürlich auch vom Feedback ab. Je mehr Interaktion es bei einem Song, etwa auf ,Facebook‘ gibt, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass er wieder zu hören ist.“ Ehrenhöfer: „Ich freue mich daher, wenn Leute auf den Song reagieren“, rührt er kräftig die Werbetrommel.

„Es fühlt sich einfach arg an, man kann das gar nicht wirklich beschreiben!“Lukas Ehrenhöfer („Luke Andrews“) über das Gefühl, sich selbst im Radio zu hören.

Der Radiopräsenz des 25-Jährigen ging ein Jahr lang in London voraus, wo Ehrenhöfer – gemeinsam mit seinem Musikerkollegen und besten Freund Tom Traint – eifrig an seiner Karriere als Musiker arbeitete, die NÖN berichtete.

Ziel war es, in die Szene einzutauchen, neue Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bei seiner Suche nach Produzenten stieß der Feistritzer auch auf Steven A. Williams, eine Größe in der Szene, die schon mit den legendären Rolling Stones oder Eric Clapton zusammenarbeitete. Als Ehrenhöfer plötzlich vor dessen Tür in London stand und ihn fragte, ob er denn nicht seinen Song produzieren wolle, reagierte der baff – und sagte zu. Zwei Wochen später wurde in seinem Studio der Song aufgenommen.

Songs selbst geschrieben und komponiert

Bekannte Persönlichkeiten der Musikerszene wirken schließlich auch bei Lukas Ehrenhöfers Debütalbum „Leave a trace“ mit, welches diesen Sommer erscheinen soll und im „Mushroom Studio“ in Pinkafeld von David Piribauer produziert wurde. Robbie McIntosh etwa, Gitarrist von Paul McCartney, Dave Clayton, Keyboarder der Band „Simply Red“ oder auch Willi Resetarits, besser bekannt als „Ostbahn- Kurti“.

Die Songs der Platte hat Ehrenhöfer übrigens selbst geschrieben und komponiert, manche auch mit Unterstützung durch Tom Traint. Auch in Zukunft wird man von „Luke Andrews“ wohl noch viel hören: Denn neben seinem Ziel, weiterhin oft vor Live-Publikum zu singen, hat sich der Feistritzer noch etwas vorgenommen: International durchstarten!

Mehr dazu in der aktuellen Landeszeitung, die der NÖN beiligt.