Neunkirchens Straßenlaternen 24 Stunden in Betrieb. In der Bahnstraße leuchten die Laternen Tag und Nacht. Schuld daran ist die Corona-Teststraße beim Bahnhof.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:53)
„Ewiges Licht“ - Neunkirchens Straßenlaternen 24 Stunden in Betrieb
In der Bahnstraße leuchten 24 Stunden am Tag stadtauswärts die Laternen.
Feigl

Der eine oder andere Anrainer hat bereits seinen Unmut geäußert und auch für so manch‘ Außenstehenden mag es höchst seltsam aussehen: In der Bahnstraße leuchten die Straßenlaternen auf der Seite stadtauswärts 24 Stunden am Tag. Und das seit Wochen!
„Für mich stellt sich nicht nur die Frage der Kostenübernahme, sondern vor allem auch jene der Nachhaltigkeit und des Stromsparens“, so ein aufmerksamer Leser zur NÖN.

Und auch ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer ist über den Umstand alles andere als erfreut.
Er hat zumindest eine Erklärung für die skurrile Situation parat: „Dort hängt die Corona-Teststraße beim Bahnhof an der Stromversorgung dran. Eigentlich wollten wir den Strom über die ÖBB beziehen, aber das war leider nicht möglich, man hat uns nicht anschließen lassen“, so der Stadtchef. Deshalb habe man bei der Straßenbeleuchtung den Stromkreis anschließen müssen. „Und da die Teststraße während des Tages in Betrieb ist, leuchten die Laternen eben dann auch!“

Und, so Osterbauer weiter, natürlich bedeute das auch Mehrkosten, die seien wegen der LED-Lichter aber in einem überschaubaren Bereich.

Gleichzeitig stellt er aber in Aussicht, dass die Situation mit Ende Juni zu Ende sei: „Dann gibt es auch dort die Teststraße nicht mehr.“

Eine Anfrage an die ÖBB, warum es bei der Stromfrage zu keiner Einigung kam, blieb bis zu Redaktionsschluss übrigens unbeantwortet.