Trauer um Seniorenbund-Obmann. Langjähriger Gemeinderat, Bauernbundobmann und Chef der Feistritzer Senioren, Leopold Schildegger, verstarb im 78. Lebensjahr.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 09. Januar 2018 (04:30)
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Der langjährige Obmann des Seniorenbunds Feistritz, Leopold Schildegger, verstarb im 78. Lebensjahr. Er war Zeit seines Lebens auch bei Kameradschaftsbund, Feuerwehr, Bauernbund und Gemeinde sehr engagiert.

Als äußerst engagiert, freundlich und hilfsbereit wird Leopold Schildegger beschrieben. Nun ist der beliebte Feistritzer im 78. Lebensjahr gestorben.

Der 1940 geborene Schildegger war stets in der Gemeinde verankert, arbeitete bei zahlreichen Vereinen mit. So war der langjährige Gemeinderatsmandatar und Obmann des örtlichen Bauernbundes auch beim Kameradschaftsbund sowie bei der Feuerwehr engagiert. Auch in der Pfarre war der Feistritzer tätig, agierte dort jahrelang als Mesner. 2001 wurde Schildegger Mitglied des Seniorenbundes, im Jahr 2004 sogar Obmann der Ortsgruppe.

"War immer zur Stelle"

Für ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Hermann Hauer ist mit Schildegger nicht nur eine „große Persönlichkeit“ gegangen, sondern auch ein „guter Freund“, wie er sagt: „Leopold hatte stets für jeden ein offenes Ohr, war intensiv in der Gemeinde verwurzelt und war für alle greifbar, hörte jedem gerne zu.“ Ähnliche Worte findet auch Seniorenbund-Bezirksobfrau Hermine Knöbel zum Ableben des Vereinsobmannes. Sie beschreibt den Feistritzer als sehr engagiert und fleißig: „Wenn er gebraucht wurde, war er immer zur Stelle!“

Feistritz‘ ÖVP-Vizebürgermeister Josef Aigner erlebte den Langzeit-Seniorenobmann stets als „zuverlässigen Menschen“: „Wenn man ihn um etwas gebeten hat, konnte man sicher sein, dass das funktioniert. Man konnte sich auf ihn verlassen!“

Im Seniorenbund führt vorerst Stellvertreter Herbert Höller interimistisch die Geschäfte, das Begräbnis von Leopold Schildegger fand bereits statt.