Der Bezirk Neunkirchen feierte beim Frequency. Grüne-Gemeinderat Wilfried Scherzer rockt im Alter von 64 Jahren mit den jungen Besuchern in St. Pölten mit.

Von Tanja Barta, Celina Dinhopl und Philipp Grabner. Erstellt am 20. August 2019 (04:34)
Marco Pogo
Wilfried Scherzer traf beim Frequency auf Pogo von „Turbobier“.

Seit der Geburtsstunde des Frequency im Jahr 2001 ist er ein treuer Besucher: Wilfried Scherzer, Grüne-Gemeinderat aus Reichenau. Auch mit seinen 64 Jahren ist der Festival-Termin in St. Pölten für ihn noch immer Pflicht.

Celina Dinhopl
Auch Melanie Eglesfurtner, Angelika Kohl, Marlene Brix und Lisa Röggl amüsierten sich in St. Pölten.

„Ich war schon seit Beginn dabei, habe auch alle Umzüge mitgemacht“, schmunzelt Scherzer über die Standortwechsel des Festivals. In St. Pölten findet es der 64-Jährige aber besonders schön: „So direkt an der Traisen sitzen, das hat schon was!“ Zelt oder sonstigen Luxus gibt es für den Reichenauer aber nicht. Geschlafen wird bei Schönwetter unter dem Sternenhimmel, falls es aber doch mal regnen sollte, hält das Auto her. „Das habe ich extra etwas umgebaut, da liege ich dann wie in einem Wasserbett drinnen“, lacht der 64-Jähriger im NÖN-Gespräch.

„Ich war schon seit Beginn dabei, habe auch alle Umzüge mitgemacht"Wilfried Scherzer, Grüne-Gemeinderat aus Reichenau

Den Alterdurschnitt hebt Scherzer, wie er selbst zugibt, natürlich etwas an. „Das macht aber nichts. Ich verstehe mich mit den jungen Leuten super. Manche kommen her und fragen mich, ob sie ein Bild mit mir machen können“, ist der Reichenauer quasi bereits eine „Festival-Legende“.

Was das Frequency für ihn besonders macht? „Es sind die Menschen, es ist nie überfüllt, verteilt sich alles ganz gut. Besonders gefällt mir aber, dass die Veranstalter auch ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten!“, kann der Grüne-Gemeinderat seine Wurzeln nicht verbergen.

Celina Dinhopl
Florian und Philipp Beisteiner, Luci Orthuber, Alexander Schlief, Lauri Stütz, Kilian Greylinger, Johanna Wolf und Marco Hosendorfer

Mit dabei ist auch der Aspanger Michi Faustmann – bereits das dritte Mal: „Das Coolste ist die Stimmung beim Campen und auf den Bühnen. Jeder ist gut drauf, keiner ist ungut“, erzählt der 19-Jährige. Mit seinen Freunden genoss er die Atmosphäre an der Traisen oder am Campingplatz, wie er der NÖN berichtet: „Und dann natürlich die Auftritte“, fügt er hinzu. Die Stimmung sei jedenfalls toll – und nächstes Jahr wolle er wieder hinfahren: „Ich kann das nur weiterempfehlen!“

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