Finanz-Notstand im Tierheim. KATZENSCHWEMME / 33 Katzen wurden seit Anfang Juni im Tierheim Ternitz aufgenommen. Chefin Elisabeth Platzky weiß nicht mehr, wie sie die Kosten bezahlen soll.

Erstellt am 25. Juli 2011 (00:00)
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33 Katzen wurden in den vergangenen Wochen im Tierheim Ternitz Schwarzatal aufgenommen. Fast alle sind Babykätzchen, von ihnen waren viele schwer krank.ZVG
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SCHWAZATAL / Mit Anfang Juni begann plötzlich die Babykatzenschwemme. 33 Katzen - fast alles Babykätzchen - hat man mittlerweile im Tierheim Ternitz aufgenommen. Sehr viele waren schwer krank, mit eitrigen Augen. Ein Kätzchen war beispielsweise in Pitten ausgesetzt worden, zwei Kätzchen wurden diese Woche am Bahnhof Ternitz in aller Früh in einem Katzentransporter ausgesetzt gefunden, so Chefin Elisabeth Platzky.

Bis die Katzen wieder gesund sind, bedeutet dies sehr viel Pflege und vor allem auch vermehrte Fütterungskosten durch die Diätfütterung und natürlich auch enorm hohe Tierarztkosten. Wir brauchen dringend eine Aufstockung unserer Finanzen, denn sonst wissen wir wirklich nicht mehr, wie wir in den nächsten Monaten die laufenden Kosten für die Tiere tragen sollen, berichtet Platzky.

Die jungen Kätzchen haben besonders am Anfang viel Angst und verstecken sich. Dadurch werden sie im Falle einer Aussetzung oft erst nach zwei bis drei Tagen gefunden. Dann steht es oft schon sehr schlimm um sie. Sie haben ja noch keine Reserven. Dann beginnt der Kampf ums Überleben - bis jetzt haben wir nur ein kleines Kätzchen verloren, so Platzky.

Das Spendenkonto des Tierheims: Sparkasse Wimpassing, BLZ 20241, Konto Nr. 3600002939.

33 Katzen wurden in den vergangenen Wochen im Tierheim Ternitz Schwarzatal aufgenommen. Fast alle sind Babykätzchen, von ihnen waren viele schwer krank.ZVG