Belastungen steigen. Über neues Datenmaterial bezüglich Schwerverkehr in Gloggnitz verfügt die Bürgerliste „BISS“. Kürzlich gab es auch wieder eine Besprechung mit der Landesregierung, bei der die Verkehrssituation besprochen wurde.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 10. September 2014 (07:02)
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Es handelt sich um die Auswertungen von zwei Zählstellen, welche die Kennzeichen beziehungsweise die Nationalität der Lkw erfasst haben.

„Der Verkehr nahm um 8,4 Prozent zu"

„Mit NK-Kennzeichen sind es je nach Zählstelle lediglich zwischen 41,27 und 44,62 Prozent“, so Sprecher Horst Reingruber. Die Statistik zeigt weiters, dass der Anteil der Lkw mit ausländischen Kennzeichen zwischen 7,57 und 12,17 Prozent beträgt. Der Rest sind solche mit österreichischen Kennzeichen.

„Der Verkehr auf der Semmeringstraße nahm seit 2012 in den Monaten Jänner bis Juni um 8,4 Prozent zu. Von 2013 auf 2014 waren es 5,8 Prozent, obwohl nur ein geringer Baustellenverkehr zu verzeichnen war“, so Reingruber. Er spricht sich dafür aus, dass von Verkehrsexperten geprüft wird, durch welche Maßnahmen diese Belastungen reduziert werden können.

Bürgerliste fordert Überprüfung

„Mit diesen Überprüfungen soll umgehend begonnen werden. Für alle Anrainer besteht bereits jetzt die Möglichkeit, Lärmschutzfenster beziehungsweise Türen zu beantragen“, so Reingruber. Und einige interessante Zahlen hat die BISS auch noch parat. So zeigte das Zählsystem, dass von Jänner bis Juli 1.444.143 Kraftfahrzeuge auf der Semmeringstraße gefahren sind, davon waren 104.907 Lastkraftwagen.

Trotz einer Beschränkung der Geschwindigkeit auf 50 km/h sind 216.622 Fahrzeuge über 59 Stundenkilometer gefahren. „Auch dies trägt zur hohen Lärmbelastung bei“, so Reingruber.