Feuerwehreinsatz nach Brand beim PBZ. Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz ist es am späten Donnerstagnachmittag in Gloggnitz gekommen. Grund für den Einsatz der Alarmstufe 2 war ein rauchender Hackschnitzelbunker beim Pflege- und Betreuungszentrum Gloggnitz.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 20. November 2020 (12:42)

Vor Ort wurde vom Einsatzleiter, Brandrat Thomas Rauch ein Glimmbrand im Hackschnitzelbunker vorgefunden. Unter Umluft unabhängigem Atemschutz begab sich ein Trupp in das Bunkerinnere, nachdem dieser von der Wartungsfirma stromlos gemacht worden war. Für die insgesamt fünf alarmierten Feuerwehren und das Rote Kreuz wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet, um gezielt Kräfte zum Einsatz zu bringen. Das berichtete die Plattform "Einsatzdoku.at". Nachdem die Glutnester freigelegt wurden, konnten diese gezielt abgelöscht werden. Teile der Hackschnitzel mussten unter Atemschutz in mühevoller Arbeit händisch ausgeräumt werden. Um 18.35 Uhr konnte vom Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden.

Einsatzdoku/Lechner

Für die Pflegeheimbewohner befand zu keinem Zeitpunkt Gefahr, betonte "Einsatzdoku.at". "Die in der Vergangenheit regelmäßig abgehaltenen Übungen zwischen der örtlich zuständigen Feuerwehr Gloggnitz und dem Pflegepersonal führten zu einem reibungslosen Einsatz", zeigten sich Direktorin Silvia Csillag und  Einsatzleiter Thomas Rauch zufrieden über den raschen Einsatzerfolg.

Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit 50 Mitgliedern sowie das Rote Kreuz mit zwei RTWs, dem BEL und mehrere Streifen der Polizei im Einsatz. Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird von der Polizei erhoben.