Griessner: „Es wird wieder aufwärts gehen!“. Ferdinand Griessner führt aktuell die Geschäfte und spricht mit der NÖN Neunkirchen über Corona und Co.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 26. Mai 2021 (15:41)
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Ferdinand Griessner führt den Verein aktuell als Obmann-Stellvertreter.
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Die Corona-Krise hinterlässt auch beim Stadtmarketingverein ihre Spuren. Nachdem Obmann Alois Meixner mit Jahresende seine Funktion als Obmann zur Verfügung stellte, führt Stellvertreter Ferdinand Griessner den Verein. „Eine Mitgliederversammlung ist aktuell auch nicht zwingend notwendig“, so Griessner. Sein Ziel ist es allerdings schon, noch heuer eine solche abzuhalten. „Es gilt, die Entwicklung abzuwarten. Jetzt brauchen wir nichts mit Gewalt erzwingen“, so die Botschaft des Unternehmers.

Ein Schwerpunkt im Jahreskalender des Stadtmarketings waren stets diverse Veranstaltungen. Ende Juni wäre das „Lichterfest“ auf dem Veranstaltungskalender gestanden. Ein „Lichterfest light“ kann man sich aktuell aber nicht wirklich vorstellen.

Auch die Durchführung des Kart-Rennens erscheint aktuell schwer möglich, da hinter der Veranstaltung ein hoher finanzieller und administrativer Aufwand steht und es keine Planungssicherheit gibt. „Wir setzen alle Hoffnung in den Tag der offenen Tür im November und in den Weihnachtsmarkt am Hauptplatz.“

Erklärtes Ziel bleibe natürlich, Konsumenten nach Gloggnitz zu bringen. „Der Handel ist gut aufgestellt“, ist Griessner überzeugt. Ein Rundruf in den letzten Tagen habe gezeigt, dass die Stimmung gut sei. „Man freut sich, dass man wieder Kontakt zu den Kunden haben darf und auch die Gastronomie steht in den Startlöchern und wartet nur mehr darauf, die Gäste willkommen zu heißen“, gibt Griessner seine Eindrücke wider. Und zeigt sich erfreut, dass trotz Corona einige neue Geschäfte in der Stadt eröffnet haben. „Ein gutes Zeichen und Beweis, dass Gloggnitz als Einkaufsstadt attraktiv ist“, so Griessner. Auch neue Ideen schlummern in der Schublade. So kann man sich im Verein sogenannte „Genuss-Tage“ vorstellen. „Bei denen man Branchen verbindet“, so die Vision von Griessner, der auch der Meinung ist, dass es ein Umdenken geben wird. „Der alte Slogan ,Fahr nicht fort, kauf im Ort‘ gewinnt wieder an Bedeutung. Die Betriebe punkten mit regionalen Produkten und Service. Es wird wieder aufwärts gehen“, ist sich Griessner sicher.

Ein Wahlvorschlag für den neuen Vorstand liegt aktuell noch nicht vor – Griessner, aktuell Vizeobmann, dürfte sich aber der Wahl als Chef stellen.