Pläne mit altem Gericht. Ende Juni ist der Mietvertrag mit dem ehemaligen Bezirksgericht ausgelaufen. Nach Adaptierung und Sanierung werden nun Nachnutzer gesucht.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 09. August 2018 (05:00)
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Einst war das Bezirksgericht Gloggnitz untergebracht, jetzt steht das Gebäude leer und zeigt schon erste Verfallserscheinungen.

Fast 50 Jahre beherbergte das Objekt in der Hoffeldstraße 6 das Bezirksgericht Gloggnitz. Aber im September 2017 kam dann das endgültige Aus und mit Ende Juni 2018 ist der Mietvertrag zwischen dem Bundesministerium für Justiz und dem Eigentümer des Objektes, der ARE Austrian Real Estate GmbH (einer Konzerntochter der Bundesimmobiliengesellschaft) ausgelaufen.

„Die ARE sucht nun an geeignete Nachmieter für die Büroliegenschaft“ so Sabine Martinz von der Pressestelle der BIG auf Anfrage der NÖN und weiter: „Interessenten sind herzlich eingeladen, sich an uns zu wenden. Abhängig von den Anforderungen der künftigen Nutzer wird das ehemalige Gerichtsgebäude vor Bezug noch entsprechend adaptiert uns saniert“.

Gölles: "Verkauf ist derzeit kein Thema"

Schon von außen ist erkennbar, dass solche Maßnahmen gesetzt werden müssen. Im August 2014, noch bevor die Stadt den Spatenstich zum neuen Schulzentrum setzte, stand kurz auch ein Verkauf der rund 800 Quadratmeter großen Liegenschaft zur Diskussion, damals stoppt die BIG dann aber den Verkaufsprozess.

„Ich bin immer mit der Firma ARE in Verbindung“ so Listen-Bürgermeisterin Irene Gölles und weiter: „Das Objekt wird zur Vermietung angeboten, ein Verkauf ist derzeit kein Thema. Wir haben aber schriftlich bei der Firma ARE deponiert, dass, sollte doch ein Verkauf überlegt werden, wir es uns wünschen würden, rechtzeitig davon informiert zu werden.“