Sieben Personen waren bei Wohnhausbrand in Lebensgefahr. Bei einem Brand in einer Reihenhaussiedlung in Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen) haben sich am Stephanitag in den frühen Morgenstunden sieben Menschen in letzter Minute retten können.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 26. Dezember 2019 (08:04)

Ein Ehepaar wurde laut Polizei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Sechs Feuerwehren mit 70 Helfern standen im Einsatz, berichtete Franz Resperger vom Landeskommando Niederösterreich.

Dem Sprecher zufolge dürfte das Feuer im Erdgeschoß in einer von fünf Wohnungen seinen Ausgang genommen haben "und breitete sich innerhalb weniger Minuten über den Vollwärmeschutz der Fassade bis zum Dach aus". Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hätten bereits meterhohe Flammen aus den Fenstern geschlagen. "Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich sieben Personen in unmittelbarer Lebensgefahr", teilte Resperger mit. Alle konnten sich in letzter Minute in Sicherheit bringen. Für einen Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die Bewohner des in Vollbrand geratenen und letztlich zerstörten Reihenhauses - eine Frau (60) und ihr Mann (71) - wurden laut Landespolizeidirektion Niederösterreich ins Landesklinikum Neunkirchen transportiert. Bei dem Ehepaar bestand Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

Eine Ausbreitung der Flammen wurde Resperger zufolge verhindert. Die angrenzenden Reihenhäusern wurden nach Polizeiangaben jedoch bei der Brandbekämpfung in Mitleidenschaft gezogen und durch Rauchgase beeinträchtigt. Die Bewohner konnten daher vorerst nicht zurück. Sie wurden bei Angehörigen untergebracht.

Das Feuer dürfte durch ein auf der Terrasse des Reihenhauses des Ehepaares abgestelltes Friedenslicht seinen Ausgang genommen haben, teilte die Polizei am Donnerstag in der Früh mit. Die weiteren Erhebungen werden durch den Bezirksbrandermittler geführt.