EVN-Kraftwerk: Nach 83 Jahren zum Geburtsort zurückgekehrt

Ferdinand Hampl ist untrennbar mit der Geschichte des Kraftwerksstandorts in Gloggnitz verbunden, denn er wurde genau hier geboren. Mit EVN-Sprecher Stefan Zach begab er sich auf eine Zeitreise.

Erstellt am 07. Januar 2022 | 11:16
Lesezeit: 1 Min

Das Kleinwasserkraftwerk Gloggnitz blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: In den Jahren 1883 bis 1889 errichtet, diente es anfangs ausschließlich zur elektrischen Versorgung der Papierfabrik Schlöglmühl. Im Jahr 1924 wurde es erweitert. Die noch heute im Betrieb befindlichen Francis-Turbinen erzeugen Strom für rund 400 Haushalte in der Region.

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Untrennbar mit der Geschichte des Kraftwerks verbunden ist Ferdinand Hampl – denn er wurde exakt hier geboren. Sein Vater war damals „Turbinenwärter“ und die Familie lebte in der Werkswohnung im Kraftwerksgebäude. 83 Jahre später besuchte er nun sein altes Zuhause und erinnert sich. „Ich habe hier 16 Jahre lang so viel erlebt: Kindheit, Krieg, Jugend. Diese Zeit hat mich für mein restliches Leben geprägt“, sagt Hampl.

Begleitet wurde Hampl von EVN-Pressesprecher Stefan Zach: „In einem Kraftwerk geboren und neben Turbinen groß zu werden ist schon etwas ganz besonders. Vielleicht ist Ferdinand Hampl deshalb – trotz seiner stolzen 83 Jahre – immer noch so voller Lebensenergie.“