Sichere Zukunft für Reha-Zentrum. Die Sonderkrankenanstalt Hochegg, eine Eigeneinrichtung der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) will in den kommenden Jahren umbauen.

Von Tanja Barta. Erstellt am 23. Juli 2019 (13:23)
Tanja Barta
ÖVP-Bürgermeister Engelbert Pichler, PVA-Generaldirektor-Stellvertreter Kurt Aust, Pflegekraft Genoveva Führinger, der Ärztliche Leiter Oberarzt Roland Winkler und Verwaltungsleiter Martin Grill.

Es war Mitte Mai, als sich in Grimmenstein die Sorge um den Weiterbestand des Rehabilitationszentrums der PVA in Hochegg breit machte. Sogar eine Petition seitens der Gemeinde wurde ins Leben gerufen. Sorgen, die auch schon damals, aber besonders bei der kürzlich einberufenen Pressekonferenz in der Sonderkrankenanstalt, von den Verantwortlichen zerschlagen wurden. In den nächsten Jahren ist laut PVA-Generaldirektorstellvertreter Kurt Aust sogar ein Neubau geplant.

"Wir haben schon sehr auf so ein Statement gewartet. Es freut mich sehr zu hören, dass es solche Pläne gibt. Ein Abgang der Krankenanstalt wäre für die Gemeinde eine Katastrophe gewesen", zeigte sich Grimmensteins ÖVP-Bürgermeister Engelbert Pichler sichtlich erleichtert über die Zukunft in Hochegg. Wenn alle Bewilligungen eingeholt sind, will die PVA in Hochegg sogar neu bauen, eine Sanierung des bestehenden Gebäudes würde sich wirtschaftlich nicht lohnen. Bis allerdings der erste Handgriff für den Neubau gemacht werden kann, wird es noch einige Zeit dauern.

"Wir brauchen jetzt einmal zweieinhalb bis drei Jahre, bis aktiv etwas gemacht werden kann. Davor müssen noch Beschlüsse in der Selbstverwaltung und dem Hauptverband der PVA sowie in verschiedenen Ministerien gefasst werden. Danach schätzen wir mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren", so Aust. Der Betrieb der Sonderkrankenanstalt soll in dieser Zeit nicht beeinträchtigt werden.

Wie der Neubau aussehen soll und welche Projekte in der Sonderkrankenanstalt noch anstehen, könnt Ihr in der kommenden Printausgabe der NÖN Neunkirchen lesen.