Fahrbahn-Engstelle wird nun entschärft. SPÖ und ÖVP stimmten für Straßenprojekt an der Grenze zu Schrattenbach, welches mehr Sicherheit bringen soll.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 10. Juli 2019 (03:40)
Wieland
Grünbachs Bürgermeister Peter Steinwender, SPÖ.

Der Gemeinderat gab dieser Tage grünes Licht, schon im August könnte mit den Vorarbeiten für das Projekt begonnen werden: Die Gemeinde Grünbach kauft jene Liegenschaft an der Bundesstraße B 26 bei der Abzweigung nach Schrattenbach an, die bis dato nicht nur Gemeindebürgern, sondern auch auswärtigen Fahrern das Leben schwer macht: Die dortige Engstelle sorgt unter anderem dafür, dass der gesamte Schwerverkehr eine Schleife durch den Ort drehen muss.

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Franz Krismer, geschäftsführender Gemeinderat der ÖVP.

„Dieser fährt über die Schulgasse und biegt erst dann nach Schrattenbach ab, weil er von Willendorf kommend einfach links nicht abbiegen kann“, erklärt Bürgermeister Peter Steinwender (SPÖ). Auch die Zeiten, in denen der Gegenverkehr stehen bleiben und zurücksetzen musste, wenn ein Lkw in Richtung Wr. Neustadt um die Kurve fahren wollte, sollen der Vergangenheit angehören. „In Zukunft wird die B 26 um mehr als einen Meter ausgeschwenkt, die neue, breitere Fahrbahn macht auch das Links-Abbiegen für Lkws und Busse möglich“, freut sich Steinwender, dass mit der Gemeinde Schrattenbach und dem Straßendienst eine gute Lösung gefunden werden konnte.

Im selben Atemzug werden außerdem neue Parkplätze geschaffen. Zudem sollen beiderseits Gehsteige geschaffen werden, ergänzt der Ortschef. Was auch die ÖVP freut, die dem Beschluss im Gemeinderat ihre Zustimmung erteilte: „Ein tolles Projekt, womit ein großes Anliegen realisiert werden kann“, freut sich auch geschäftsführender ÖVP-Gemeinderat Franz Krismer.

Einstimmig beschlossen wurde auch die Installierung einer Störungshotline, mit der zwischen 5 und 22 Uhr ein Mitarbeiter des Bauhofs erreicht werden kann. „Im Winter gab es das ja bisher schon, nun gibt es eine einzige Nummer, die zu einem diensthabenden Mitarbeiter umleitet“, so Steinwender.