Josef Stern: Treuer Leser seit 48 Jahren. Seit 1971 bekommt Josef Stern Woche für Woche die Neunkirchner NÖN nach Hause geliefert. Für ihn ist „seine“ Lokalzeitung nicht mehr wegzudenken.

Von Tanja Barta. Erstellt am 01. Dezember 2019 (04:32)
Tanja Barta

Dienstagfrüh gibt es für Josef Stern nur einen Weg – und zwar den zum Postkasten. Seit 1971 ist der Grünbacher Abonnent der NÖN Neunkirchen. „Sie ist für mich nicht mehr wegzudenken. Man bekommt alle Infos auf einen Blick“, so der 72-Jährige.

Dass Stern damals überhaupt zu einem Abo gekommen ist, ist seiner Fußballkarriere zu verdanken. Er spielte in Neunkirchen, seiner Heimatgemeinde Grünbach sowie in Ortmann. „Dort hat dann ein Sportmitarbeiter durchgefragt, ob wir ein Abo haben wollen“, erinnert er sich zurück. Stern ergriff die Chance – und ist der NÖN Neunkirchen bis heute treu geblieben. „Es ist schön, dass man von allen Regionen etwas mitbekommt. Teilweise findet man auf Fotos im Lokalteil alte Fußballfreunde wieder“, liest der 72-Jährige nicht nur den Sportteil ganz genau.

Denn der Lokalteil spielt für ihn ebenfalls eine große Rolle. „Wenn ich beginne, die NÖN zu lesen, dann schaue ich mir die Titelseite natürlich mal ganz genau an“, plaudert der Pensionist aus dem Nähkästchen. Danach wird die Schneebergregion, in der sich auch Grünbach befindet, gesucht. „Dann schaue ich kurz den Sportteil durch, um ihn danach ganz gründlich zu lesen“, schmunzelt Stern.

Vor allem die Fußballstrecke gefällt dem Grünbacher als Ex-Kicker besonders gut. „Allerdings fehlen mir manchmal Berichte über die Jugend. Die gehören mehr vor den Vorhang geholt“, fällt Stern nur ein kleiner Kritikpunkt ein. Grundsätzlich ist er mit der Berichterstattung – auch im Lokalteil – sehr zufrieden. „Man ist gut über alles informiert. Und die Regionen sind auch super aufgeteilt!“ Großen Anklang bei ihm und seiner Frau finden auch die Sonderbeilagen. „Das ist für uns wirklich sehr interessant!“, freut sich Stern.

Der 72-Jährige liest aber nicht nur fleißig die NÖN, der ein oder andere Zeitungsausschnitt wird auch aufgehoben. „Da ich viel Fußball gespielt habe, war ich das ein oder andere Mal auch in der Zeitung. Jetzt bin ich Schülerlotse in Grünbach, da waren wir auch schon einige Male in der NÖN“, hat er bereits einen ganzen Stapel mit Ausschnitten gesammelt.

Hin und wieder geht Stern der Neunkirchner NÖN aber auch in gewisser Weise „fremd“. „Meine Kinder leben in Baden und Wiener Neustadt. Beide haben die NÖN abonniert und nehmen sie mir dann immer mit. Da werfe ich dann natürlich auch, vor allem auf den Sport, einen Blick“, schmunzelt der Pensionist.

Josef Stern wird auch in Zukunft ein treuer Abonnent der Neunkirchner NÖN sein: „Die Zeitung ist toll, bleibt so, wie ihr seid!“