Schulprojekt: Schüler als Unternehmens-Mitarbeiter. Erstklässler der HAK/HAS/AUL Neunkirchen lernten ihre jeweiligen "Lernfirmen" kennen. Ein Überblick.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 11. November 2018 (18:08)

Während der ersten drei Wochen des Schuljahres, den sogenannten „business weeks“, lernten die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen nicht nur die Schule und einander besser kennen, sondern durften gleich in die Praxis eintauchen. Alle vier ersten Klassen arbeiteten in einer sogenannten Lernfirma – in diesen wird der Arbeitsalltag in einem echten Unternehmen simuliert, die Schüler arbeiten dabei weitgehend selbstständig – natürlich mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer.

Branchen heuer besonders vielfältig


Die Branchen dieser Lernfirmen sind heuer besonders vielfältig, denn die 1ak betreibt die „Herbie Autohandels GmbH“ mit dem lokalen Unternehmen Autohaus Orthuber GmbH als Partner, die 1bk betreibt die „B&G 4U“ mit dem Lagerhaus Ternitz als Partnerfirma. Die 1as betreut die „Active People GmbH“ und wird mit Dekorationsartikeln für Firmenfeiern handeln. Bei der 1bs geht es sportlich zu, sie gründeten die „Sport Store GesmbH“. Der erste Aufbaulehrgang (dreijährig, schließt mit der Matura, Anm. d. Red.) beschäftigte sich mit Logistikgrundlagen und Verkehrsgeografie der Transportwirtschaft.

Lernfirmen sind Ganzjahres-Begleiter

Die Schüler waren bereits in den ersten Tagen fleißig, erarbeiteten Produktionssortimente, gestalteten ein Logo, lernten, wie man in einer Firma richtig telefoniert und E-Mails verfasst. Die Lernfirmen werden aber auch im übrigen Schuljahr ständige Begleiter der Jugendlichen sein.
Am Ende der „business weeks“ präsentierten die Schüler, was sie in der Zwischenzeit gelernt und geschaffen haben.