100. Geburtstag: Männergesangverein speckt 100 Kilo ab. Zum 100. Geburtstag wollen die Mitglieder des Männergesangvereins Haßbachtal abspecken.

Von Christian Feigl. Erstellt am 06. April 2019 (05:00)
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Die Stunde der Wahrheit: Die Mitglieder des Männergesangvereins bei ihrem Termin auf der Brückenwaage.

Mit einem ehrgeizigen ebenso wie skurrilen Projekt lässt der Männergesangsverein Haßbachtal im wahrsten Sinne des Wortes aufhorchen: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums, das heuer begangen wird, möchte die Truppe, der 31 Sänger und mit ÖVP-Bürgermeister- in Michaela Walla ein weibliches Ehrenmitglied angehören, 100 Kilo abspecken.

„Die Idee ist unserem Chorleiter Johannes Scherz spontan nach einer Probe eingefallen und alle waren begeistert“, erinnert sich Obmann Willibald Baumgartner an den Ursprung der Challenge. „Das Ganze klingt nett, erfüllt seinen Zweck und einigen von uns wird es auch nicht schaden. Mich eingeschlossen“, so Baumgartner mit Augenzwinkern, der bis vor kurzem noch selbst 121 Kilo auf die Waage brachte. Seit dem offiziellen Startschuss am 22. März beim großen Abwiegetermin auf der Brückenwaage des Haßbacher Quarzsandwerks Feichtinger, wo auf der Anzeige 2.980 Kilogramm zu lesen waren, hat er selbst schon drei Kilo abgenommen. Durch kontrolliertes Essen und mehr Bewegung.

Jubiläumskonzert am 29. Juni

Um auf ein tatsächliches Endergebnis zu kommen, wurde für die bei der Abwaage fehlenden sieben Mitglieder deren Gewicht von 619 Kilo addiert. Somit wiegt der Männergesangsverein Haßbachtal mehr als 3,5 Tonnen, ganz genau 3.599 Kilogramm. Ziel ist es bis zum Herbst, der genaue Termin steht noch nicht fest, unter 3,5 Tonnen zu kommen.

„Der Wetteinsatz ist auch noch unklar, aber es sind schon einige Vorschläge, wie zum Beispiel eine gemeinsame Wallfahrt oder die Ausrichtung einer Agape nach einer Sonntagsmesse in Haßbach, eingelangt“, freut sich Baumgartner auf die Herausforderung. Was sich gewichtsmäßig schon getan hat, können Interessierte am 29. Juni beim Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag in der Haßbacher Pfarrkirche mit anschließendem Dämmerschoppen überprüfen.