Warth/Kirchau: Rundgang am Bauernhof

Bezirksbauernkammer lud zu Hofgesprächen auf den Lindenhof ein. Ziel der Aktion war es, den direkten Dialog zwischen Konsumenten und Bauern zu verstärken.

Tanja Barta
Tanja Barta Erstellt am 10. Oktober 2021 | 05:52
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Abgeordnete Waltraud Ungersböck, Warths Ortschefin Michi Walla (beide ÖVP), Obmann Thomas Handler, Cornelia Eisenköbl, Landeskammerrätin Annette Glatzl und Kammersekretär Martin Weihs.
Foto: Tanja Barta

Bauernbrot, Fleisch, Milch und Apfelmost – diese Produkte sind nur ein Bruchteil jener Palette, die am Lindenhof in Kirchau angeboten wird. Vergangenen Freitag lud die Bezirksbauernkammer Neunkirchen im Rahmen der „Woche der Landwirtschaft“ zu einem Hofrundgang bei der Familie Eisenkölbl ein. Dabei konnten Vertreter von Banken, Politik und Schulen einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Selbstversorgung wurde durch die Corona-Pandemie immer mehr zum Thema. „Man sieht, dass nicht nur das Handy wichtig ist. Es ist auch wichtig, sich mit Essen und Trinken versorgen zu können“, stellte Bezirksbauernkammer-Obmann Thomas Handler fest.

39 Hektar werden von Peter Eisenkölbl und seiner Familie in Kirchau bewirtschaftet. „Wir waren die Ersten in der Region mit einer Mutterkuhhaltung“, erzählte er beim Rundgang. Und auch die Direktvermarktung war am Lindenhof früh ein Thema. Mittlerweile reiche der Kundenkreis des Familienbetriebs sogar bis Zwettl und Oberösterreich.

Der Lindenhof ist jedoch nicht der einzige Direktvermarkter der Region. Mit der neuen Broschüre „Auf kurzem Weg vom Direktvermarkter“ will die Bauernkammer den Konsumenten einen Überblick über das vielfältige Angebot der Vermarkter in Neunkirchen und Wiener Neustadt geben. Die Broschüre ist auch online unter www.kostbares.at abrufbar.