Das darf nicht mehr passieren. Über die Hundeattacke in Ternitz und behördliche Diskrepanzen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 14. Mai 2019 (05:00)

Eigentlich ist es unglaublich: Da kommt es mit dem Rottweiler eines amtsbekannten Hundehalters in Ternitz in der jüngeren Vergangenheit zu drei Vorfällen, die bei der Polizei aktenkundig sind und trotzdem konnte der Vierbeiner weiterhin frei herumlaufen. So frei, dass er am Dienstag der Vorwoche abermals Personen attackierte und eine Frau am Bein schwerst verletzte.

Zwar hat die Stadtgemeinde Ternitz aufgrund der jüngsten Vorfälle mit einem Bescheid ein Hundehalteverbot gegen den Besitzer des Rottweilers ausgesprochen. Weil der aber Berufung dagegen einlegte, ist bis dahin nichts passiert, ehe dann doch etwas passierte – nämlich der Worst Case. Und es ist nicht auszudenken, wenn der Hund an diesem Tag etwa ein Kind erwischt hätte...

Hier ist der Gesetzgeber dringend gefordert, den Behörden ein wirksames Werkzeug in die Hand zu geben, das raschere Konsequenzen ermöglicht. Denn so etwas darf sich wirklich nicht mehr wiederholen!