Das Ohr bei allen haben. Christian Feigl über gelöste und ungelöste Verkehrsprobleme.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. Juni 2014 (09:12)
Wenige Themen bewegen Menschen im urbanen Raum so sehr wie jene, die sich mit dem Verkehr beschäftigen. Besonders in Neunkirchen ist diese Thematik seit jeher ein heißes Eisen. Da sind zum einen die Unternehmer, die seit jeher ein neues Verkehrskonzept im Sinne einer Stadt der kurzen Wege fordern und zum anderen die Anrainer, denen Probleme direkt vor der Nase Kopfzerbrechen bereiten.

Während die Stadtverantwortlichen im ersten Fall mit Vertröstungen oder klaren Ablehnungen (Öffnung der Herrengasse) auf die Vorschläge reagieren, so sind sie zumindest bei den direkten Bürgeranliegen wesentlich entgegenkommender.
Da seien etwa das jüngst gelöste Parkplatzproblem in der Beethovengasse oder die Umgestaltung beim Vogelweiderweg erwähnt. Nun zeichnet sich auch endlich in der Krinningergasse erstmals eine vernünftige Lösung gegen die dortige übermäßige Verkehrsbelastung ab.

Das ist schön, lobenswert und vor allem gelebte Bürgernähe. Schön wäre es aber auch einmal, den Unternehmern diese Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Verdient hätten sie es sich allemal.