Klare Struktur zur Orientierung. Christian Feigl über die Politdebatte nach einer Posten besetzung in Neunkirchen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 12. März 2019 (05:00)

Wie es ist, wenn ein wichtiger Abteilungsleiter längere Zeit ausfällt und es keinen klar definierten Stellvertreter gibt, hat man in der Causa um Neunkirchens Stadtamtsdirektor Robert Wiedner gesehen: Das meiste lief – und nicht immer sehr zu seiner Freude – direkt über den Bürgermeister, darunter auch Banalitäten, um die sich dieser normalerweise nicht kümmern muss.

Ein Grund dafür, warum die SPÖ das zum Anlassfall nahm, auf Stellvertreter für alle Abteilungen des Rathauses zu drängen – damit bei einem längeren Ausfall die Ansprechpartner und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind.

An sich keine schlechte Idee, alleine es fehlt primär wieder einmal an den finanziellen Mitteln bei der Umsetzung, zudem hieß es, dass keine Notwendigkeit bestehen würde.

An letzterem Argument darf durchaus gezweifelt werden. Denn klare Strukturen sind gerade im Öffentlichen Dienst von Vorteil: Als Orientierungshilfe für innen, aber auch von außen.