Klares Wasser, klare Fakten. Über die Diskussion rund um weiße Bäche im Semmeringgebiet.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 16. Juli 2019 (05:00)

Wir Österreicher können auf vieles in unserem Land stolz sein. Auf die Landschaft, die Natur – und auf das klare Wasser. Umso verständlicher ist es, dass rund um die Trübung von Göstritz- und Auebach zuletzt helle Aufregung in der Bevölkerung herrschte.

Schnell war – etwa in den sozialen Medien – von einer „braunen Suppe“, von „weißem Schlamm“ oder gar von „toten Fischen“ zu lesen. Die Sorge, die Situation könne negative Folgen für Mensch oder Tier haben, war groß.

Erste Analyseergebnisse der BH konnten die Lage ein wenig beruhigen – der große Schaden war allerdings schon passiert: Weil die Kommunikation seitens der Bundesbahnen – als Bauträger des Basistunnels dafür zuständig – gar nicht und später nur schleppend anlief, fühlten sich viele Bürger mit ihren Sorgen alleine gelassen.

Was es jetzt braucht, ist volle Transparenz. Und eine Sicherstellung, dass sich eine solche Situation nie mehr wiederholt. Damit wir auch künftig stolz auf unser Wasser sein können...