Arbeitsplätze bitte retten!. Christian Feigl über die höchst fällige Schließung des Elektrohauses in Neunkirchen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 07. Juni 2017 (05:00)

Was bereits im Vorfeld zu befürchten war, ist nun traurige Realität geworden: Das städteeigene Elektrohaus in Neunkirchen, mittlerweile in eine Gesellschaft ausgegliedert, wird geschlossen.

Trotz zahlreicher Maßnahmen in den vergangenen Jahren ist es nicht gelungen, das lecke Schiff auf Kurs zu bringen. Regelmäßige Jahresverluste im sechsstelligen Eurobereich zwingen nun die Verantwortlichen zu diesem Schritt, der aus wirtschaftlicher Sicht absolut nachvollziehbar ist. Noch dazu, wo es nicht zu den Kernaufgaben einer Kommune gehört, so einen Betrieb zu führen.

Dennoch stellen sich einige Fragen: Zum einen, ob dieser Schritt nicht schon viel früher getätigt hätte werden müssen und zum anderen, ob auch die Geschäftsführung alles richtig gemacht hat, zumal man damals ja mit dem Ziel angetreten ist, den Karren wieder flott zu bekommen.

Am wichtigsten ist aber, und da gehört in den kommenden Wochen alles Menschenmögliche getan: Dass kein Mitarbeiter im Endeffekt auf der Strecke bleibt!