Balsam auf der Trainerseele. Fritz Hauke über einen wichtigen Debüt-Sieg.

Von Fritz Hauke. Erstellt am 29. August 2017 (05:00)

Bernd Brandstätter hatte in Kirchberg keinen leichten Start. Die Vorzeichen standen ungünstig.

Sein Vorgänger war beliebt – und durchaus erfolgreich. Für Brandstätter selbst war es die erste Station als Trainer. Und dann gleich auch noch selbst auf dem Feld. Dazu noch die Tatsache, dass ihm die großen Karrierestationen fehlten – wie es etwa ein Christian Banovits (Spielertrainer Grimmenstein) oder ein Jürgen Weber (Spielertrainer Gloggnitz, jetzt in Katzelsdorf) haben.

Mit dem Sieg bei Titelfavorit Bad Fischau fällt Bernd Brandstätter (und wohl auch all jenen im Vorstand, die ihm als Trainer das Vertrauen geschenkt haben) ein Stein vom Herzen. Diese drei Punkte waren Balsam auf die Kirchberger Seele. Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Partien sah die Tabelle nicht nach dem Geschmack des Wechsel-Vereins aus. Brandstätter hatte seine Mannschaft gegen Bad Fischau taktisch perfekt eingestellt – und gewinnt dadurch eine große Portion Glaubwürdigkeit. In seiner Mannschaft. Im Umfeld. In der Liga.

Jetzt muss Brandstätter mit seiner Mannschaft nachlegen. Der Abstiegskampf dürfte dieses Jahr beinhart werden. Da kann jeder Punkt am Ende des Tages entscheidend sein. Mit dem wichtigen Debüt-Sieg für den Spielertrainer ist aber ein erster Schritt getan.